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Umweltverschmutzer in der ModePolyester wird zum Problem

Die Textilindustrie wächst rasant und setzt verstärkt auf synthetische Fasern. Die sind zwar billig, belasten aber die Umwelt je länger je mehr.

Der Durchschnittsverbraucher kauft mehr als doppelt so viel Kleidung als vor 15 Jahren: Zusammengepresste Kleider stapeln sich im Sortierbetrieb der Texaid Kleidersammlung in Schattdorf.
Der Durchschnittsverbraucher kauft mehr als doppelt so viel Kleidung als vor 15 Jahren: Zusammengepresste Kleider stapeln sich im Sortierbetrieb der Texaid Kleidersammlung in Schattdorf.
Foto: Christian Beutler (Keystone)

Das Wort «Nachhaltigkeit» ruft Assoziationen hervor. Mehr Zug und weniger Flug, zum Beispiel. Bewusster Umgang mit Wasser und Energie. Lokale und saisonale Lebensmittel. Weniger häufig dürfte es dagegen um die eigene Garderobe gehen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit mit synthetischen Fasern gefüllt ist.

Dabei werden künstliche Gewebe wie Polyester aus fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas hergestellt und sind für die Umwelt eine grosse Last. Trotzdem wird die Modeindustrie immer abhängiger von ihnen. Zu diesem Ergebnis kommt ein neuer Report der Changing Markets Foundation, einer Stiftung, die sich für mehr Nachhaltigkeit in der Wirtschaft einsetzt.

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