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Prähistorische Skelettfunde Milchtrinker waren den anderen gegenüber klar im Vorteil

Skelettfunde aus der Bronzezeit am Fluss Tollense geben nicht nur Aufschluss über das grösste Gewaltereignis Europa, sondern auch über den Grund, wieso die Bevölkerung zu Milchtrinkern wurde.

Bisher konnten die vielen Knochenfunde bereits 144 Individuen zugeordnet werden.
Bisher konnten die vielen Knochenfunde bereits 144 Individuen zugeordnet werden.
Foto: Stefan Sauer 

Eigentlich ist es immer noch eine beschauliche Gegend. Wie damals in der Bronzezeit schlängelt sich der kleine Fluss Tollense weiterhin durch die Auenlandschaft des heutigen Mecklenburg-Vorpommern bei Altentreptow, circa 150 Kilometer nördlich von Berlin. Doch an diesem idyllischen Ort fand rund 1250 Jahre vor Christus der grösste Gewaltkonflikt in Europa zu jener Zeit statt. Ein ganzes Arsenal von Waffen kam dabei zum Einsatz – von Holzkeulen über Bronzeschwerter, Lanzen und Messer für den Nahkampf bis hin zu unzähligen Pfeilen für die Attacke aus der Ferne. Ein prähistorisches Massaker sondergleichen.

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