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Probleme der RuagPrivatisierung kommt zum schlechten Zeitpunkt

Die Teilprivatisierung des Rüstungskonzerns Ruag gerät ins Stocken. Einzelne Geschäftsbereiche leiden unter den Folgen der Pandemie – zudem gibt es sicherheitspolitische Bedenken.

Munitionsproduktion bei der Ruag Ammotec in Thun – darf die Firma verkauft werden?
Munitionsproduktion bei der Ruag Ammotec in Thun – darf die Firma verkauft werden?
Foto: Theodor Stalder/zvg

Früher kam bei der Ruag alles aus einer Hand: Munition, Flugzeugteile und die Wartung von Armeematerial. Das staatliche Rüstungsunternehmen beschäftigte letztes Jahr noch 9500 Mitarbeiter. Doch seit Anfang Jahr ist das Unternehmen mit dem Leitspruch «together ahead» in zwei Teile aufgespalten. Der eine ist eng mit der Schweizer Armee verflochten und bleibt darum im Besitz der öffentlichen Hand. Der andere befindet sich auf dem Weg in die Privatwirtschaft, heisst neu Ruag International und soll zu einem privaten Technologiekonzern umgeformt werden. Sein Schwerpunkt: die Raum- und Luftfahrt. Doch ausgerechnet die Luftfahrt macht wegen der Corona-Pandemie eine Krise durch, was den Wandel erschwert.

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