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Corona verändert die PsychiatriePsychotherapie per Videochat

Wegen Corona nehmen die psychiatrischen Kliniken weniger Patienten stationär auf. Therapiert wird derzeit vor allem telefonisch oder übers Internet.

Therapie in Zeiten des Coronas: Der Kontakt findet über den Computer statt.
Therapie in Zeiten des Coronas: Der Kontakt findet über den Computer statt.
Foto: KEYSTONE

In der Psychiatrischen Uniklinik Zürich (PUK) gibt es neuerdings eine besondere Eingangskontrolle: Wer eintreten will, muss sich per Infrarot-Fiebermesser die Körpertemperatur messen lassen. «Zwei meiner ambulanten Patienten wurden dadurch dermassen erschreckt, dass sie gleich rechtsumkehrt machten», erzählt Klinikdirektor Erich Seifritz. Diese Patienten leiden an schweren psychischen Erkrankungen. Sie seien zuvor aber jahrelang wohlauf und stabil gewesen. «Die Corona-Krise hat sie verunsichert.»

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