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Zu wenig Geld für ImpfungPuff mit der Kostenübernahme bei den Hausärzten

Hausärzte beschweren sich, die Entschädigung für die Covid-Impfung sei nicht im Geringsten kostendeckend. Nun wird neu verhandelt.

Der Arzt Christian Rohrmann impft am Samstag, 16. Januar, einen Mann gegen Covid-19 in seiner Praxis in Oensingen SO.
Der Arzt Christian Rohrmann impft am Samstag, 16. Januar, einen Mann gegen Covid-19 in seiner Praxis in Oensingen SO.
Foto: Keystone

Seit Dienstag dürfen in Zürich 165 Hausärztinnen und Hausärzte impfen. Vorerst nur Patienten über 75 und solche, die ein hohes Risiko für einen schweren Verlauf haben. Der Kanton zahlt den Praxen pro Impfung eine Pauschale von 14.50 Franken, so war es abgemacht. Das ist für die Ärztinnen und Ärzten aber viel zu wenig.

Alexander Obrecht, Hausarzt in Uster, bezeichnet die Entschädigung im «Zürcher Oberländer» beispielsweise als «absolut daneben». Der Aufwand sei wesentlich mehr wert. Die Aktion sei quasi «ein Dienst an der Allgemeinheit». Daniel Ambauen, Co-Präsident des Oberländer Ärzteverbands, sagt, damit sich seine Praxis langfristig in diesem Masse engagiere, müsse der Kanton mit einer besseren Lösung aufwarten.

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