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Rassismus-Vorwurf: Mario Balotelli gesperrt

Der italienische Skandal-Stürmer Mario Balotelli vom Liverpool hat sich zum wiederholten Mal eine Strafe eingehandelt. Der englische Verband sperrte den 24-Jährigen für das Premier-League-Duell mit dem FC Arsenal am Sonntag und verurteilte ihn zusätzlich zu einer Geldstrafe in Höhe von umgerechnet rund 32.000 Euro. Balotelli, der zudem an einem nicht näher spezifizierten Erziehungsprogramm teilnehmen muss, wurde ein umstrittener Beitrag beim Internetdienst Instagram zum Verhängnis. Balotelli akzeptierte die Sanktionen und bat die Anhänger der «Reds» um Entschuldigung. Der Italiener hatte Anfang Monat ein Bild von der Computer-Spielfigur «Super Mario» veröffentlicht und dazu den von einigen Kritikern als rassistisch und antisemitisch eingestuften Text hinzugefügt: «Sei kein Rassist. Sei wie Mario, er ist ein italienischer Klempner, erschaffen von Japanern, der Englisch spricht und aussieht wie ein Mexikaner. Er springt wie ein Schwarzer und greift sich Münzen wie ein Jude».
Heute entscheidet das Exekutivkomitee des Weltfussballverbandes Fifa, ob der Ethikbericht zu den WM-Vergaben 2018 und 2022 veröffentlicht wird. Gemäss der «Daily Mail» sollen erst sechs der 25 Mitglieder sich dazu entschieden haben, für die Publikation der vom mittlerweile zurückgetretenen Chef-Ermittler Michael Garcia verfassten Dokumentation zu stimmen. Wie die «Daily Mail» weiter berichtet, liege der Ausgang damit in den Händen von Fifa-Präsident Sepp Blatter. Der Walliser habe genug Einfluss, um eine Mehrheit für die Annahme der Motion zu erwirken. «Eine Veröffentlichung von Garcias Bericht ist der einzige Weg, um den Ruf der Fifa nicht völlig zu zerstören. Hoffentlich entscheiden das Exekutivkomitee, dass so viel wie rechtlich möglich publiziert wird», zitiert das britische Boulevard-Blatt den ehemaligen nordirischen Verbandschef und aktuellen Vizepräsidenten des Exekutivkomitees Jim Boyce.
Bayern Münchens Ex-Profi Breno ist nach seiner vorzeitigen Haftentlassung nach knapp zweieinhalb Jahren in seine brasilianische Heimat zurückgekehrt. «Ich komme erhobenen Hauptes nach Brasilien zurück, und ich werde meine Karriere neu beginnen», sagte der 25-Jährige gegenüber GloboEsporte. Der Abwehrspieler, der 2008 zum FC Bayern gewechselt war, wird künftig wieder für den FC Sao Paulo auflaufen. Der Klub, für den er bereits vor seinem Wechsel nach Deutschland gespielt hatte, unterstützte ihn während seiner Haft finanziell und kündigte Brenos Rückkehr für die nächste Saison an.Breno hatte vor zwei Jahren sein Haus angezündet und war im Juli 2012 wegen schwerer Brandstiftung zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden. In der vergangenen Woche wurde er vom Gericht wegen guter Führung auf Bewährung freigelassen.
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