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Kommentar zum IPCC-BerichtRaus aus dem bequemen Bekenntnismodus!

Dürre und verheerende Waldbrände wie in der türkischen Provinz Mugla häufen sich in einem wärmeren Klima: Ein freiwilliger Helfer macht eine Arbeitspause.

Milliarden fliessen nach wie vor in die Verbilligung fossiler Energie.

113 Kommentare
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    Hannes Egli

    In dem Buch "Ausgepowert" beschreibt Marcel Hänggi eine Sache, die uns noch zu wenig bewusst ist: Die Menschheit hat die letzten 150 Jahre im Ausnahmezustand gelebt.

    Das Fossile Zeitalter beginnt mit der Dampfmaschine. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wird im grossen Stil Kohle gefördert, die westlichen Gesellschaften verfügen über nie gesehene Mengen an Energie. Das Erdöl kommt hinzu, und ab 1950 bildet sich das heute als normal geltende westliche Lebensmodell heraus.

    Aber: Nichts an den Konzepten des Fossilen Zeitalters ist aus menschheitsgeschichtlicher Perspektive normal. Die ganzen 150 Jahre sind ein Ausbruch, eine Kollision mit den Naturgesetzen.

    Mit unserer Wirtschaftsform und unserem Lebensstil verbrauchen wir vier Mal mehr Energie und Material als uns zusteht. Beide, Wirtschaftsform und Lebensstil, beruhen auf der Plünderung von Vorräten der kommenden Generationen. Sie sind Konzepte des Fossilen Zeitalters und lassen sich nicht übertragen in eine nachhaltige Zukunft.

    Unsere Aufgabe ist kein Weiter wie bisher, sondern das schnelle Anpassen von Wirtschaft und Lebensweise, das Absenken des ökologischen Fussabdrucks von 4 auf 1.

    Müssen wir leben wie in vorindustrieller Zeit? Das glaube ich nicht; die neuen Modelle werden Neukonzeptionen auf zeitlosen Grundlagen sein. Lasst uns tanzen statt herumrasen, trommeln statt fliegen, Kampfsport treiben statt in den Krieg ziehen. Viele starke Projekte gehen in die neue Richtung. Informieren wir uns! Schliessen wir uns an!