Ein neues Leben für das TWA Flight Center

Das ehemalige Terminal von Trans World Airlines am John F. Kennedy Airport in New York wird zum Hotel. Das Gebäude ist eine Designikone der 60er-Jahre.

2018 soll das Hotel fertiggestellt werden: Visualisierung des renovierten Gebäudes. Foto: PD

2018 soll das Hotel fertiggestellt werden: Visualisierung des renovierten Gebäudes. Foto: PD

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

1962 öffnete das Terminal von Trans World Airlines am damaligen Idlewild Airport in New York seine Tore. Der finnisch-amerikanische Architekt Eero Saarinen schuf damit ein Bauwerk, das bis heute ein Symbol für die damalige Jet-Ära ist. Mittlerweile heisst der Flughafen allerdings John F. Kennedy Airport und TWA wurde 2001 von American Airlines übernommen.

Das ehemalige TWA Flight Center grenzt nach Umbauten an das Terminal 5 von Jetblue Airways an, das Hauptgebäude blieb erhalten, wird aber kaum genutzt. Das ändert sich nun. Denn das Hotelunternehmen MCR Development macht aus dem Ex-Terminal ein Hotel.

60er-Jahre-Charme

Während das denkmalgeschützte Saarinen-Gebäude den Mittelpunkt bildet, entstehen angrenzend zwei Gebäude, die rund 500 Zimmer beherbergen werden. Das Projekt, an dem Jetblue mit 5 Prozent beteiligt sein soll, ist mit Kosten von 265 Millionen Dollar veranschlagt. Die Arbeiten haben bereits im Dezember 2016 begonnen.

Wissenswertes über das Gebäude und das geplante Hotel. Video: CNN (Youtube)

Noch 2018 soll das TWA Hotel fertig werden. Der Umbau ist ein Public-Private-Partnership-Projekt mit der Hafenbehörde der Bundesstaaten New York und New Jersey. MCR-Chef Tyler Morse zeigte bei der Eröffnung einer TWA-Lounge im One World Trade Center Ende September eine neue Visualisierung und versicherte, dass der 60er-Jahre-Charme des ehemaligen Terminals Inspiration für das neue Hotel sei und erhalten bleibe.

Die Planungen sehen vor, dass zum Hotel auch ein Museum, Restaurants und ein Nachtclub gehören. Einem Bericht des Magazins Curbed New York zufolge soll sogar eine restaurierte Lockheed Super Constellation angebunden werden und als Bar und Restaurant dienen.

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 26.10.2017, 12:13 Uhr

Artikel zum Thema

Aus Belair soll Balair werden

Ein Investor hat Pläne mit der liquidierten Schweizer Air-Berlin-Tochter. Eine ehemalige Ferienflugmarke soll auferstehen. Mehr...

Airlines setzen auf elektrische Bodenfahrzeuge

Nach British Airways hat auch Easyjet Schlepper mit Elektroantrieb gekauft. Die Gründe liegen auf der Hand. Mehr...

Weitere Themen aus der Welt der Airlines finden Sie auf Aerotelegraph.com.

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Kommentare

Paid Post

Tipps für eine einfache und sichere Tourplanung

Das Smartphone ist auf gutem Weg, die Skitourenplanung zu erobern. Möglichkeiten und Grenzen der digitalen Helfer.

Die Welt in Bildern

Ungewisse Zukunft: Ein Indischer Fischer wartet in einem Gefängnis in Karachi, Pakistan auf seine Bestrafung. Er wurde gemeinsam mit elf weiteren Männern von der Marine aufgegriffen, als sie versehentlich in pakistanischem Hoheitsgebiet unterwegs waren. Indien und Pakistan nehmen regelmässig Fischer des jeweils anderen Landes fest, da die Territorien im Meer nicht klar abgegrenzt sind. (18. November 2018)
(Bild: SHAHZAIB AKBER) Mehr...