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Das Geheimnis des Bündner Matterhorns

Das Zervreilahorn am Ende des Valsertals trägt den Übernamen Bündner Matterhorn. Sein Geheimnis entlockt ihm nur, wer es erklettert.

Dominik Osswald
Im rostroten Gneis: Am Zervreilahorn. Video und Luftbilder: Luca Osswald, insta: @lucaosswald

Eigentlich müsste Enttäuschung aufkommen auf dem Zervreilahorn. Zuoberst ist keine markante Nadel oder dergleichen. Kein Ort, an dem man sich erhaben fühlt. Sondern ein Geröllfeld, dessen höchsten Punkt man erst mal suchen muss.

Doch was aufkommt, ist Freude. Soeben sind wir über die anspruchsvolle Südwand geklettert. Wie herrlich ist es, danach auf das geröllbeladene Gipfelplateau auszusteigen, sich des Seils zu entledigen, barfuss auf den Blöcken zu turnen. Wie Parmesanstücke in einem Buffet für Riesen liegen sie hier. Runterfallen kann man nirgends. Gipfel werden überbewertet. Das wahre Glück sind Plateaus.

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