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Der Weg der «verrückten Tedeschi»

Der Sentiero alpino Calanca ist eine spektakuläre, 38 Kilometer lange Etappenwanderung. Er ist das Werk von Deutschschweizern, die anfänglich in Südbünden auf Skepsis stiessen.

Trittsicherheit vorausgesetzt: Aufstieg durch das Val Largé zur Alp Trescolmen. Foto: Richard Diethelm
Trittsicherheit vorausgesetzt: Aufstieg durch das Val Largé zur Alp Trescolmen. Foto: Richard Diethelm

In der Auriglia-Schlucht stehen wir am Fuss einer Metallleiter. Sie führt senkrecht aus einem tief eingeschnittenen Bachbett hinaus. In diesem Augenblick beglückwünschen wir uns zum Entscheid, den Sentiero alpino Calanca von Süden nach Norden und nicht wie der überwiegende Teil der Berggänger von Norden her zu begehen. Ein Prospekt über den Höhenweg hat darauf hingewiesen, «dass mit dieser Routenwahl die meisten der ausgesetzten, mit Ketten und Leitern gesicherten Stellen im Aufstieg bewältigt werden». Wer im Bergdorf Santa Maria am südlichen Ausgang des Calancatals zur 38 km langen Tour aufbricht, muss in den Aufstiegen allerdings 650 Höhenmeter mehr bewältigen, als wenn man den Sentiero im ­Ferienort San Bernardino beginnt.

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