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Vom Fels erlöst

Didier Berthod war Anfang der Nullerjahre eine Leitfigur des Kletterns. Nach einer Knieverletzung hörte er auf. Heute lebt er in einer Bruderschaft als Mönch.

Das war Didier Berthods Spezialität: Schwierigstes Rissklettern im Trad-Stil – frei von Bohrhaken. Hier in Greenspit (8b+) im italienischen Valle dell’Orco. Foto: Fred Moix
Das war Didier Berthods Spezialität: Schwierigstes Rissklettern im Trad-Stil – frei von Bohrhaken. Hier in Greenspit (8b+) im italienischen Valle dell’Orco. Foto: Fred Moix

Meine Suche beginnt in Bramois, einem Walliser Dorf. Auf den Briefkästen reiht sich «Berthod» an «Berthod». Unschlüssig suche ich nach einem Hinweis, als eine Frau auf mich zukommt. Ich frage nach Didier. Sie sieht mich ungläubig an: «Bist du sicher?» – «Ja, den Kletterer, den Mönch.» Ihre Züge entspannen sich. «Der wohnt nicht hier. Schon lange nicht mehr. Aber komm rein.»

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