10 Highlights entlang der Panamericana

Diese eindrücklichen Orte verbindet die Sehnsuchtsstrasse von Nord- nach Südamerika.

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Die Panamericana ist ein System von Schnellstrassen, das Alaska in den USA fast lückenlos mit Feuerland, der Südspitze Südamerikas, verbindet. Das Netzwerk umfasst rund 48'000 Kilometer Schnellstrasse und ist in seiner längsten Nord-Süd-Verbindung etwa 25'750 Kilometer lang.

Entlang der Panamericana treffen Reisende auf zahlreiche spannende Städte, aber auch auf zahllose Naturhighlights. Hier zehn Sehenswürdigkeiten, die es entlang der Panamericana zu entdecken gibt.

Baja California, Mexiko Foto: Gabriella Hummel

Die Halbinsel südlich von Tijuana ist nahezu 1200 Kilometer lang. Ohne eigenes Auto ist Baja so gut wie unmöglich zu erkunden. Einsamste Strände (zur richtigen Jahreszeit sichtet man hier täglich Wale, Delfine und Rochen), Kaktuswälder und einer der lichtunverschmutztesten Nachthimmel der Welt.

Yucatan-Halbinsel, Mexiko Foto: Gabriella Hummel

Die Strände von Tulum und die Ruinen von Chichen Itza lassen sich natürlich auch ohne eigenes Fahrzeug einfach bereisen. Wer sich aber auf das Abenteuer einlassen will, einige weniger bekannte der rund 1000 Cenotes (das sind die unterirdischen Wassertunnel) von Yucatan zu erkunden, muss sich selber hinters Steuer setzen.

Vulkan Masaya, Nicaragua Foto: Unsplash

Wo kann man schon direkt am Krater eines aktiven Vulkans parkieren? In Nicaragua ist es möglich. Wer selbst fährt und nicht mit einer organisierten Tour anreist, kann sich Zeit lassen und noch eine Wanderung machen.

Tatacoa-Wüste, Kolumbien Foto: Unsplash

Mit dem eigenen Auto kann man sich die Zeit nehmen und in die Tiefen dieser roten, felsigen Wüste hineinfahren. Die Strassen werden zwar immer abenteuerlicher, dafür sind die Sterne nachts ein Spektakel.

Paracas, Peru Foto: Gabriella Hummel

Der schönste Moment in diesem trockenen Nationalreservat direkt am Pazifik ist, wenn man sich von den vorgefahrenen Spuren entfernt und selber den Weg über sandige Hügel bis hin zu den Meeresklippen bahnt. So muss es sich auf dem Mars anfühlen – nur mit Ozean.

Laguna Paron, Peru Foto: Unsplash

Touristen und Touren suchen meist die bekanntere Laguna 69 auf: Auf der einstündigen Wanderung hoch zum See steht man sich heutzutage gegenseitig auf den Füssen herum. Gut, ist die Laguna Paron noch nicht so bekannt – obwohl sie objektiv gesehen sogar schöner und erst noch ohne Wanderung direkt mit dem Auto erreichbar ist. Achtung: Die Strasse ist in ziemlich schlechtem Zustand, aber mit etwas Geduld und grosszügiger Bodenfreiheit gut machbar.

Copacabana, Bolivien Foto: Gabriella Hummel

Bolivianer pilgern von weit her zum Titicacasee, um in der Stadt Copacabana ihr Auto segnen zu lassen. Sie lesen richtig: Der Priester kommt hier einmal täglich auf den Kirchenplatz, wo er Dutzenden Fahrzeugen gegen eine Spende den Segen Gottes gibt. Die Stände rundherum verkaufen je nach Budget echte und künstliche Blumen als Deko und billigen Schaumwein, mit dem die Motorhaube unter Klatschen und Jubeln geduscht wird. Macht natürlich besonders Laune, wenn man mit dem eigenen Auto mit von der Partie ist.

Salar de Uyuni, Bolivien Foto: Gabriella Hummel

Die typischen Uyuni-Fotos, die mit Weite und Perspektive spielen, werden von den allermeisten Touristen vom Rande des Salars aus geschossen. Viel weiter hinein fahren die Touren nämlich nicht. Ein sehr schöner Moment, wenn man im eigenen Auto an ihnen vorbeifährt und sich stundenlang in diesem ewigen Weiss verliert. Camper können problemlos dort draussen übernachten. Aber Obacht: Es wird brutal kalt, sobald die Sonne untergeht. Zurück im Dorf lässt man den Unterboden des Fahrzeugs in einer der vielen Waschanlagen vom Salz reinigen.

Termas Geometricas, Chile Foto: Gabriella Hummel

In der Nähe von Pucon befindet sich die wohl schönste Freiluft-Therme Amerikas. Selbstfahrer haben den Vorteil, dass sie schon früh dort sein können, wenn das Paradies noch leer ist.

Estancia Harberton, Argentinien Foto: Gabriella Hummel

Am Ende der Welt, im Nirgendwo Feuerlands, wo die Strasse endet, liegt die bald 150-jährige Rinderfarm Estancia Harberton (die älteste Estancia im argentinischen Feuerland). Sie ist mit Touren und Booten relativ einfach zu erreichen. Aber wer campend unterwegs ist, darf nach kurzer Anmeldung an der Estancia vorbei in die Wildnis hinausfahren und kostenlos übernachten.


Die Autorin reiste mit ihrem Partner in einem VW-Bus in 1000 Tagen von Seattle nach Feuerland. Einblicke in ihre Abenteuer liefern sie auf www.instagram.com/vanabundos/

(Gabriella Hummel/Travelcontent)

Erstellt: 19.06.2019, 21:33 Uhr

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