Zwölf Traumstrände in Europa

Mit «life is a beach» wirbt Mauritius im Indischen Ozean. Traumhafte Strände findet man aber auch näher.

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Myrtos, Kefalonia, Griechenland

Der weisse Kieselstrand auf Kefalonia, der grössten der Ionischen Inseln, lädt zur totalen Entspannung. Das Wasser wechselt seine Farbe je nach Sonneneinstrahlung von türkis, über azurblau bis blaugrün. Dass der einen Kilometer lange Myrtos-Strand ein beliebtes Sujet auf Social Media ist, verwundert also nicht. Der Strand ist umgeben von steilen Felsen und Abhängen, und es lohnt sich, die Aussicht über diesen magischen Ort und den Sonnenuntergang von weit oben zu geniessen.

Plage de Palombaggia, Korsika, Frankreich

Das Wasser ist hier glasklar und an windstillen Tagen absolut ruhig, weshalb der kilometerlange, weisse Sandstrand bei Familien sehr beliebt ist. Der Strand wird von einem Pinienhain geschützt und liegt in der Nähe des korsischen Städtchens Porto Vecchio, das selber einen Besuch wert ist. Für Schnorchler ist die Plage de Palombaggia ebenfalls geeignet: Hier können sie durch Felsformationen tauchen und Mittelmeerfische beobachten.

Cala Goloritze, Sardinien, Italien

Auch die grosse Nachbarinsel von Korsika, Sardinien, trumpft mit zahllosen Stränden auf. Die winzige Bucht von Goloritze im Osten Sardiniens hat es uns besonders angetan. Der weisse Kieselstrand liegt abgeschirmt zwischen Felsen, und das Wasser ist von tiefem Azurblau. Die Bucht kann man nur zu Fuss oder im Boot erreichen, was die Anreise etwas mühsam macht. Dafür muss man dieses kleine Paradies nicht mit Massen anderer Touristen teilen.

Praia da Falésia, Algarve, Portugal

Der kupferfarbene Strand mit feinem Sand ist am späten Nachmittag am schönsten: Er befindet sich an einer in vielen Farben schimmernden Steilküste der Algarve. Die sechs Kilometer lange Praia da Falésia ist für Wassersportarten wie Surfen oder Kiten besonders geeignet.

Luskentyre, Schottland, UK

Um diesen Strand zu erreichen, muss man etwas Zeit einplanen, denn er liegt auf der Insel Harris, die zu den Äusseren Hebriden gehört. Warum sich das lohnt? Strände wie in der Karibik erwarten einen dort, genauso wie Ruhe und Entspannung. Ausserdem ist die Wahrscheinlichkeit gross, in den umliegenden Dünen wilde Pferde zu sichten und in den Gewässern Delfine und Seehunde. Zum Baden eignet sich der Ort mit durchschnittlich sieben Grad Wassertemperatur allerdings nur bedingt.

Vík í Mýrdal, Island

An der südlichsten Spitze von Island befindet sich der mystische und spektakuläre Strand Mýrdal. Der Sand ist hier vulkanischen Ursprungs und deshalb pechschwarz. Aus dem Meer ragen bizarre Felsformationen, Reynisdrangar genannt, die laut der Legende versteinerte Trolle sind. Hier geht man nicht baden, das Wasser ist eiskalt. Aber der Anblick dieser einzigartigen Naturkulisse lohnt sich auf jeden Fall.

Bamburgh, Northumberland, UK
Hier haben wir einen Strand mit einem eigenen Schloss, und zwar nicht irgendeinem: Bamburgh Castle diente schon unzählige Male als Filmkulisse, unter anderem je zweimal für Mecbeth- und Robin Hood-Streifen. Der Strand ist eine riesige, fünf Kilometer lange Anhäufung von Sand an dieser wilden Küste. Das Wasser ist klar, und an nebel- und wolkenfreien Tagen kann man in der Ferne die mythischen Klosterruinen von Lindisfarne auf der gleichnamigen Insel sehen.

Playa de la Concha, Baskenland, Spanien
Der schönste Strand Europas ist laut Meinung der Tripadvisor-Nutzer die Playa de la Concha. Es ist ein Stadtstrand im äussersten Nordosten Spaniens und an schönen Tagen sehr gut besucht. Der riesige Strand erstreckt sich halbkreisförmig vor der baskischen Stadt San Sebastian; die Bucht wird durch die Felsmassive des Monte Igueldo und des Monte Urgull eingerahmt.

Balos und Elafonissi, Kreta, Griechenland
Für viele sind Balos und Elafonissi, zwei Strände im äussersten Westen der Insel Kreta, die schönsten in ganz Griechenland, das nun wirklich nicht arm an Stränden ist. Elafonissi ist unter anderem bekannt für seinen rötlichen Sand, dessen Farbe von Korallen stammt. Zudem gibt es ein Naturschutzgebiet und einen Lehrpfad mit verschiedenen Pflanzen. Die Bucht von Balos liegt auf einer unbewohnten Halbinsel mit einer ehemaligen Piratenfestung. Der Lagunenstrand lockt mit feinem Muschel- und Korallensand. Das Wasser ist glasklar und seicht, weshalb sich der Strand bei Familien mit Kindern sehr beliebt ist.

Spiaggia dei Conigli, Lampedusa, Italien
Auf einer kleinen, unbewohnten Insel nahe der Südküste von Lampedusa liegt dieser Strand, der wegen des türkisfarbenen Wassers oftmals mit der Karibik verglichen wird. Der Strand ist zudem mitten in einem Naturschutzgebiet. Der Zugang ist zeitlich streng reglementiert, weil hier die Schildkröten ihre Eier ablegen. Der «Kaninchenstrand» auf Lampedusa taucht in Rankings immer wieder als einer der schönsten Europas auf.

Playa de Ses Illetes, Formentera, Spanien
Auf der zweitkleinsten bewohnten Insel der Balearen gibt dieser volle 23 km lange Strand mit feinem Sand und smaragdgrünem Wasser ein uneingeschränktes Karibik-Feeling. Einst wurde diese Insel vor allem von Hippies bewohnt, die heute noch das Stadt- und Strandbild prägen und einen Markt betreiben. Am besten reist man mit dem Velo an, denn im Gegensatz zu den Autofahrern zahlt man keine Gebühren.

Bucht von Saint Ouen, Jersey
Der Sandstrand in der Bucht von Saint Ouen, benannt nach der gleichnamigen Gemeinde auf Jersey, erstreckt sich über die gesamte Westseite der Insel und ist je nach Wasserstand riesig oder auch nur ein schmaler Streifen, denn die Unterschiede zwischen Ebbe und Flut sind hier beträchtlich. Der Strand bietet jedem etwas: Naturfreunde finden hier ausgedehnte Schutzgebiete, Wassersportler aller Art kommen auf ihre Rechnung, Familien und auch Hungrige und Durstige, denn es gibt Restaurants und Essenskioske. (Travelcontent)


Welche Traumstrände in Europa haben wir vergessen? Schicken Sie uns Ihren Vorschlag inklusive Begründung an info@travelcontent.com.

Erstellt: 25.07.2019, 15:13 Uhr

Die winzige Bucht von Goloritze im Osten Sardiniens hat es uns besonders angetan. Foto: Sardegna Turismo

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Foto: TimOve (Flickr)

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