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Die fetten Bären vom Katmai-Nationalpark

Der Nationalpark in Alaska suchte kurz vor Winterschlaf den fettesten Bären und landete damit einen Internet-Hit.

Bär vor der Linse: Hinter der PR-Aktion steckt der Katmai-Nationalpark in Alaska. Fotos: PD
Bär vor der Linse: Hinter der PR-Aktion steckt der Katmai-Nationalpark in Alaska. Fotos: PD

Herbstzeit ist Fresszeit – das gilt für die Bären im hohen Norden ganz besonders, müssen sie sich doch mit möglichst grossen Fettreserven für den langen und kalten Winter wappnen.

Wie unterhaltsam die Resultate der tierischen Fressgelage sein können, zeigen die Bilder einiger besonders schön gerundeter Bären, die in den letzten Wochen im Internet kursierten. Auf den sozialen Medien gab es kaum ein Vorbeikommen an den Schnappschüssen der Bärengarde. Und auch die amerikanischen Medien und selbst das Innenministerium griffen das Thema dankbar auf.

Hats trotz Fettreserven nicht ins Finale geschafft: Bär 747, links im Juli, rechts im September.
Hats trotz Fettreserven nicht ins Finale geschafft: Bär 747, links im Juli, rechts im September.

Die verschwundene Titelverteidigerin

2018 wurde «Beadnose» zur fettesten Bärin gekürt. Da die Bärendame diesen Herbst aber nicht mehr innerhalb der Parkgrenzen gesichtet wurde, blieb eine Titelverteidigung ausgeschlossen. Stattdessen stiegen andere Bärinnen und Bären, mit klingenden Namen wie «Chunk» (dt. Brocken), «Grazer» (dt. Grasfresser) oder «Otis», ins Rennen. Im K.O.-System haben die Parkverantwortlichen dem enthusiastischen Publikum auf der Facebook Seite des Nationalpark täglich zwei feisse Bären präsentiert.

Am Ende lieferten sich die beiden Publikumslieblinge «Lefty» und «Holly» ein Kopf-an-Kopf-Rennen, welches schliesslich zu Gunsten von Bärendame Holly ausging. Ein durchaus nachvollziehbarer Entscheid, wie diese Aufnahme zeigen:

Die Siegerin 2018: Beadnose.
Die Siegerin 2018: Beadnose.

Nicht minder ins Zeug gelegt hatte sich die Zweitplatzierte «Lefty»:

Als Bonus veröffentlichte der Nationalpark dieses Jahr erstmals 3D-Body-Scan-Aufnahmen – und macht die wahre Fettleibigkeit der einzelnen Bären somit mittels modernster Technologie sichtbar.

Die Resultate wurden allerdings erst im Nachgang zum Voting veröffentlicht, wohl damit die Schönheit beziehungsweise die Fettleibigkeit im Auge des Betrachters bleibt.

Per Livecam in die Wildnis

Auch ausserhalb der «Fat Bear Week» können Tier- und Wildnisfans Bären und andere Exoten vom Sofa aus beobachten. Die Plattform «Explore» wartet mit zahlreichen Livecams-Aufnahmen aus den verschiedensten Naturreservaten der Welt auf. Die Bären des Katmai-Nationalparks gibt es mit etwas Glück hierzu sehen.

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