Zum Hauptinhalt springen

Die Sterngucker und das Franzosenloch

In der chilenischen Atacama-Wüste wetteifern Naturschauspiele miteinander und machen Legenden die Runde.

Paradies für Sterngucker: Mit Laserpointern werden die Konstellationen am Nachthimmel erklärt. Fotos: Getty Images
Paradies für Sterngucker: Mit Laserpointern werden die Konstellationen am Nachthimmel erklärt. Fotos: Getty Images

Der Guide heisst Salvador, und sein Musikgeschmack ist exzellent. Im Auto lässt er Pink Floyd und Sade, Pearl Jam und Sting spielen. Langsam geht die Sonne auf. Wir rumpeln im Mini-Van durch die chilenische Atacama-Wüste. Fühlen uns wie Matt Damon auf dem Mars. Lavalandschaften bis zum Horizont.

Ziel des Ausflugs: das Geysirfeld El Tatio auf 4300 m ü. M. Dutzende Dampfsäulen, Fumarolas, steigen in den Himmel. In kleinen Öffnungen kocht das Wasser und brodelt wild. Salvador schildert, wie ein französischer Tourist angeblich in einen Geysir plumpste und elendiglich verbrüht wurde. Er war vom gut markierten Weg abgekommen. Die Einheimischen tauften das Wasserloch nach dem Opfer, es heisst «Der Franzose».

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.