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Unter Nomaden

Der Khuvsgulsee im Norden der Mongolei lockt jedes Jahr unzählige Nomaden an seine stillen Ufer: Eine einmalige Möglichkeit, das Leben der Hirten aus der Nähe zu betrachten.

Sie reiten zwar gemeinsam an, danach werden sie aber zu Konkurrenten: Einzug der Jugendlichen vor dem Pferderennen. Foto: Andy Wong (AP, Keystone)
Sie reiten zwar gemeinsam an, danach werden sie aber zu Konkurrenten: Einzug der Jugendlichen vor dem Pferderennen. Foto: Andy Wong (AP, Keystone)

Batbyamba Ganhuyag und Narantuya Tsogtoo sind ein modernes Nomadenpaar. Der 33-jährige Mongole und seine gleichaltrige Frau frühstücken in Jeans und T-Shirt auf dem Teppich, der den Holzboden in der 25 Quadratmeter grossen Jurte bedeckt. Bunte Schüsseln, gefüllt mit Rahm und Gebäck, stehen hier. In der Mitte knistert ein Ofen, dessen Rohr durch die Deckenöffnung ragt. Eine Kommode und zwei Betten, eins für die Eltern, eins für die Kinder, lehnen an den Rundwänden aus dickem Filz, daneben zwei Hocker für Besucher. «Im Winter wohnen wir in einem Holzhaus im Dorf Khatgal am Südzipfel des Khuvsgulsees, im Sommer dagegen schlagen wir unser Jurtenlager direkt am Wasser auf.»

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