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Alitalia bestellt trotz Insolvenz neue Uniformen

Die Arbeitskleider der Angestellten sind erst eineinhalb Jahre alt. Trotzdem werden die Uniformen nun schon wieder ausgetauscht

Die aktuellen Uniformen von Alitalia: Ettore Bilotta schuf sie 2016. Foto: Alitalia
Die aktuellen Uniformen von Alitalia: Ettore Bilotta schuf sie 2016. Foto: Alitalia

Veraltet sind sie wahrlich noch nicht. Vor ein­ein­halb Jahren erst präsentierte Alitalia neue Uniformen. Designer Ettore Bilotta schuf damals eine elegante Kreation, die Stilelemente der späten Fünfziger- und Sechzigerjahre aufnahm, als die italienische Nationalairline noch in voller Blüte stand. Trotzdem werden diese Arbeitskleider nun schon wieder entsorgt.

Wie Alitalia mitteilt, bekommen die Mitarbeitenden am Boden und in der Luft neue Uniformen. Dieses Mal werden sie von Alberta Ferretti gestaltet. Ihre Kollektion werde «Italien symbolisieren und das beste an italienischer Kreativität, Eleganz und Stil in die Welt tragen», so die weltbekannte Designerin. Im kommenden Sommer sollen die alle Alitalia-Mitarbeiter ihre neue Kleidung übernehmen.

Mehr Komfort für Mitarbeiter

Doch warum leistet sich eine insolvente Fluggesellschaft neue Uniformen? Aufgrund von Schäden durch die Benutzung sei ein Austausch nötig, erklärt Alitalia. Wichtiger scheint aber zu sein, dass es offenbar Reklamationen der Mitarbeiter gegeben hat. Die aktuelle Uniform soll in puncto Komfort und Praktikabilität nicht optimal gewesen sein, heisst es in der Pressemitteilung von Alitalia.

In Rom ist man sich bewusst, dass der Schritt im jetzigen Zeitpunkt von vielen kritisiert werden könnte. Deshalb hält Alitalia auch fest: «Der Entwurf und die Kreation der neuen Uniform ist nicht mit Kosten für uns verbunden.»

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