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Kiachln, Bioguetsli und echte Lamas

Eine Stadt fast im Ausnahmezustand: In Wien locken mehr als 20 Weihnachtsmärkte Millionen an. Um das Publikum bei Laune zu halten, spezialisieren sich immer mehr Märkte.

Hochtrabender Name vor hocherhabener Kulisse: «Art Advent, Kunst und Handwerk» vor der Karlskirche. Foto: Kristensen (Laif)
Hochtrabender Name vor hocherhabener Kulisse: «Art Advent, Kunst und Handwerk» vor der Karlskirche. Foto: Kristensen (Laif)

Keine Schneewolken zu sehen am ­Wiener Himmel, trotzdem überzieht eine feine Schicht die Gäste im mobilen Freiluftrestaurant. Jacken, Schals, sogar ­Gesichter und Hände sind weiss.

Der Belag stammt von den «Kiachln», steirischen Krapfen mit Kraut oder Preiselbeeren gefüllt oder mit Puderzucker bestreut. Die Konsumenten haben sich an diesem nebligen Dezembernach­mittag augenfällig für die dritte «Kiachl»-Variante entschieden. Taschentücher und Papierservietten helfen, den gröbsten Schaden zu beheben. In der Nachbarschaft stehen auch Bratäpfel, Buchweizen-Crêpes mit Käse, Würste oder Bioguetsli zur Auswahl.

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