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Schauen, staunen und schweigen

Die japanische Kaiserstadt Kyoto bietet für Touristen viel Abwechslung: Vom Gaumengenuss über weltliche Zerstreuung bis hin zur inneren Sammlung.

Wie unter den Gewölben einer gotischen Kirche: Der Saganobambuswald in Kyoto. Foto: William Chu (Getty Images)
Wie unter den Gewölben einer gotischen Kirche: Der Saganobambuswald in Kyoto. Foto: William Chu (Getty Images)

Ein Taifun, eine Tsunamiwarnung, ein Erdbeben, zwei Vulkanausbrüche – eine ereignisreiche Reise, die uns letzten September von Tokio bis Kyoto geführt hat. Hatten wir den hartnäckigen Regen zunächst zum Kuckuck gewünscht, verdankten wir ihm eines der intensiven ­Erlebnisse: die erhebende sanfte Macht, die ein buddhistischer Tempel auf den achtsamen Besucher ausübt – sofern Stille und Einkehr nicht durch Besuchermassen gestört werden. Grossandrang ist in den unzähligen Tempelanlagen ­Japans der Normalfall.

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