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Ferien werden wieder teurer

Die Preise werden ansteigen, verspricht ein Reiseveranstalter. Nicht nur wegen der Währung, sondern auch wegen der Air-Berlin-Pleite.

Wer in die Ferien fliegen will, wird bald tiefer in die Tasche greifen müssen: Besucher auf der Zuschauerterrasse am Flughafen Zürich. (15. Juli 2017)
Wer in die Ferien fliegen will, wird bald tiefer in die Tasche greifen müssen: Besucher auf der Zuschauerterrasse am Flughafen Zürich. (15. Juli 2017)
Ennio Leanza, Keystone
Der Grund für den Preisanstieg liegt beim stärkeren Euro gegenüber dem Franken.
Der Grund für den Preisanstieg liegt beim stärkeren Euro gegenüber dem Franken.
Ennio Leanza, Keystone
Mit der Pleite von Air Berlin und der damit verbundenen Übernahme grosser Anteile durch die Swiss-Mutter Lufthansa ist ein Anbieter im Ferienfluggeschäft weggefallen, weshalb das Fliegen auch teurer wird.
Mit der Pleite von Air Berlin und der damit verbundenen Übernahme grosser Anteile durch die Swiss-Mutter Lufthansa ist ein Anbieter im Ferienfluggeschäft weggefallen, weshalb das Fliegen auch teurer wird.
Matthias Schrader/AP, Keystone
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Jahrelang wurden Ferien in Spanien, Italien und weiteren europäischen Ländern für Schweizer dank des schwachen Euros günstiger. Doch damit ist jetzt Schluss: «Die Preise werden wieder ansteigen», sagt Tui-Suisse-Chef Martin Wittwer der «SonntagsZeitung».

Seine Prognose deckt sich mit der Einschätzung der Konkurrenz. Auch Hotelplan-Group-Chef Thomas Stirnimann und Kuoni-Schweiz-Chef Dieter Zümpel erwarten Aufschläge, die Reise­profis gehen von einer Spanne von 5 bis 7 Prozent aus. Der Grund: Das zunehmende Erstarken des Euros zum Franken, zuletzt stand er bei 1.16 Franken.

«Fliegen wird definitiv teurer»

Wie schnell die Preise steigen, hängt unter anderem davon ab, wie viele Betten und Flugsitze die Konzerne noch zu günstigeren Preisen eingekauft haben und inwieweit sie Währungsschwankungen abgesichert haben. Im Januar läuft der Verkauf für die Sommersaison an. Spätestens da dürften die Kunden den Aufwärtstrend spüren.

Doch nicht nur die Währungsentwicklung schlägt sich auf die Arrangementpreise nieder. In Griechenland und Spanien haben die Behörden die Steuern und Abgaben für Hoteliers und Gäste erhöht. Hinzu kommt die Übernahme grosser Teile von Air Berlin durch die Swiss-Mutter Lufthansa, durch die ein wichtiger Anbieter im Ferienfluggeschäft wegfällt. «Das Fliegen ab Zürich wird definitiv teurer», sagt Stirnimann.

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