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Akkus von E-AutosReparieren statt recyceln

Opel repariert die Speicher seiner E-Autos im Battery Refurbishment Center selbst.

Nur Spezialisten dürfen Akkus öffnen

Nur in der Halle M55 dürfen die Spezialisten die versiegelten Akku-Packs öffnen.
Ist der Akku nach ein bis zwei Tagen repariert und versiegelt, beginnt eine aufwendige Funktionsprüfung.
Der trendige Mokka-e ist das neueste E-Auto von Opel.
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19 Kommentare
    Jürgen Baumann

    Es ist gut, dass jetzt neben der reinen Herstellung auch die Themen Reparatur, "second life" und später Recycling angegangen werden. Die Erfahrungen hier werden direkt in neue Akkusets einfliessen und die Ökobilanz weiter verbessern. Bereits jetzt schlagen die Batteriefahrzeuge alle Verbrenner in der Bilanz. Und die Bilanz der Verbrenner wird dauernd schlechter. Gründe sind die zur Neige gehenden Quellen, die einen immer höheren Energieaufwand benötigen, steigende Sicherheitsstandards beim Transport (wer will schon ein zweites "Exxon Valdez" Desaster oder eine Wiederholung von "Amoco Cadiz" - die Reihe der Unfälle ist ellenlang) und steigende Anforderungen an die Luftreinhaltung - ganz zu Schweigen von der Klimakrise. Die Situation bei den Akku Fahrzeugen ist genau umgekehrt. Die Lernkurve ist steil, der Zubau erneuerbarer Energieerzeugung eilt von Rekord zu Rekord und die Akkus lassen sich noch lange betreiben, wenn sie im Fahrzeug ihren Zweck nicht mehr erfüllen. 70% SOC ist noch ganz ordentlich und hilft bei der Netzstabilisierung, als Puffer an Schnell Ladestationen, als PV Puffer - bevor dann mal das Recycling kommt. Und da liegen die Quoten bei über 90% des Materials (siehe z.B. Duesenfeld Verfahren) . Wie viel % von DiEsel oder Benzin kommt eigentlich ins "second life" und wie hoch ist danach die Recycling Quote?