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Forschung für Hightech-Materialien Rinde zum Anziehen

Die Industriedesignerin Charlett Wenig erforscht die «Haut der Bäume» und fertigt daraus Prototypen von umweltfreundlichen Jacken, Zeltstoffen und Glasuren.

Schick – und irgendwie heimelig: Jacken aus Baumrinde.
Schick – und irgendwie heimelig: Jacken aus Baumrinde.
Foto: Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung.

Von den Materialklassikern Kunststoff und Metall war Charlett Wenig schnell gelangweilt. Die Industriedesignerin experimentierte für ihre Masterarbeit mit Tierknochen, fand dabei Gefallen an der Arbeit im Chemielabor und promoviert zurzeit am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam zum Thema Rinde. «Mit Rinde wird bisher kaum etwas angestellt. Oft wird sie nur zu Dämmplatten verpresst oder zum Heizen verbrannt», sagt Wenig. Dabei fallen in der Holzindustrie weltweit jedes Jahr rund 60 Millionen Tonnen Rinde an.

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