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Audienz bei einem Ex-BeatleRingo kann doch singen

Trotz Corona hat Ringo Starr das Mini-Album «Zoom In» eingespielt. Weltbewegend an dieser Neuigkeit ist nur, wie gut ihm die fünf neuen Songs gelungen sind.

Screenshot von den Grammy’s in Los Angeles: Hier ist Ringo Starr zwar nur der Ansager, aber der 80-Jährige bringt selbst noch gute Musik auf den Markt.
Screenshot von den Grammy’s in Los Angeles: Hier ist Ringo Starr zwar nur der Ansager, aber der 80-Jährige bringt selbst noch gute Musik auf den Markt.
Foto: KEYSTONE

Ringo Starr gilt als ewiger Prügelknabe. Sein Beitrag zur innovativen Musik und zum surrealen Humor der Beatles wird bis heute schmählich unterschätzt. Selbst tat Ringo wenig, um sein öffentliches Image aufzubessern. Bei Interviews wirkte der joviale Schlagzeuger immer etwas niedergeschlagen – als glaubte er nicht, dass sich jemand für das interessieren könnte, was er ohne John, Paul oder George mit sich anstellt.

Im März 2021 ist das anders. Von seinem Heimstudio in Los Angeles aus überrascht Ringo die via Zoom zusammengetrommelten Journalisten und Journalistinnen mit einem wachen Selbstbewusstsein, das man nicht von ihm erwartet hätte. Womöglich liegt das daran, dass der mittlerweile 80-Jährige sein neustes Musikprojekt, das Mini-Album «Zoom In», unter gar widrigen Umständen realisiert hat.

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