Steingruber unterstreicht ihre Ambitionen

Die Qualifikation an den Olympischen Spielen läuft für Giulia Steigruber gut. Die Ostschweizerin sieht aber noch Verbesserungspotenzial.

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Giulia Steingruber hat in der Qualifikation der Kunstturnerinnen einen überzeugenden Auftritt hingelegt. Die Ostschweizerin kam mit Ausnahme eines Sturzes am Schwebebalken souverän durch ihr Programm.

Steingruber startete am Boden und am Sprung, ihren Paradedisziplinen, in den Wettkampf und legte mit zwei gelungenen Vorstellungen eine gute Basis für allfällige Final-Qualifikationen, die im Mehrkampf, am Boden und am Sprung greifbar sind. Vor vier Jahren in London hatte Steingruber einen Gerätefinal noch verpasst, als sie am Sprung in der Qualifikation gestürzt war und nur Neunte wurde.

Für ihre Bodenübung, die ihr nicht ganz so perfekt wie bei ihrem EM-Titel in Bern geglückt war, erhielt Steingruber zwar nur 14,666 Punkte, das Kampfgericht bewertete allerdings alle Athletinnen relativ streng. Am Sprung zeigte sie den Tschussowitina und den Jurtschenko mit einer Doppelschraube ohne Fehl und Tadel und erhielt dafür 15,266 Punkte.

Nach zwei von fünf Abteilungen liegt Steingruber am Boden und am Sprung auf dem 2. Zwischenrang. Den Wettkampf noch nicht absolviert haben unter anderen die Amerikanerinnen mit Simone Biles, Gabrielle Douglas und Alexandra Raisman sowie die Britinnen und Gastgeber Brasilien.

Nur am Schwebebalken lief es Steingruber gar nicht nach Wunsch. Nachdem ihr die schwierigen Elemente der Übung geglückt waren, kam sie nach einem einfachen Fehler aus dem Gleichgewicht und musste das Gerät verlassen. Bereits an den Europameisterschaften in Bern hatte sie Probleme am Schwebebalken bekundet. Will sie im Mehrkampf-Final am Donnerstag ihr Ziel, einen Platz in den Top 5, erreichen, darf sich die WM-Fünfte von Glasgow einen solchen Patzer nicht leisten.

«Mit dem Anfang bin ich sehr zufrieden. Leider musste ich am Balken dann einen Sturz hinnehmen – bei einem Element, das mir im Training schon längere Zeit Probleme gemacht hat. Das hat mich viele Punkte gekostet. Boden und Sprung sind mir dafür wirklich gelungen. Es gibt noch etwas Verbesserungspotenzial, aber das ist ja auch gut so», sagte Steingruber im Interview mit dem Schweizer Fernsehen. (sda)

Erstellt: 07.08.2016, 19:14 Uhr

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