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Das Sommermärchen für Fidschi wird wahr

Der Inselstaat im Südpazifik mit 900'000 Einwohnern sichert sich das erste Olympia-Gold überhaupt. Die Rugby-Cracks schlagen Grossbritannien mit einem Kantersieg.

Grosser Jubel: Die Rugby-Spieler von den Fidschi-Inseln präsentieren ihre Goldmedaille. (11. August 2016)
Grosser Jubel: Die Rugby-Spieler von den Fidschi-Inseln präsentieren ihre Goldmedaille. (11. August 2016)
Robert F. Bukaty, Keystone
Völlig aus dem Häuschen: Ein Fidschi-Fan feiert in Rio de Janeiro. (11. August 2016)
Völlig aus dem Häuschen: Ein Fidschi-Fan feiert in Rio de Janeiro. (11. August 2016)
Robert F. Bukaty, Keystone
Die Fans auf den Fidschi-Inseln fiebern mit. (11. August 2016)
Die Fans auf den Fidschi-Inseln fiebern mit. (11. August 2016)
Feroz Khalil, AFP
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Die Rugby-Cracks von Fidschi schreiben ihr Sommermärchen. Mit einem 43:7-Kantersieg gegen Grossbritannien gewinnen sie das erste Olympia-Gold für den Inselstaat im Südpazifik. Es war eine Demonstration der aktuell besten Mannschaft im Siebner-Rugby, das erstmals olympisch ist.

Zur Halbzeit führten sie 29:0 und gerieten gegen die zuvor ebenfalls ungeschlagenen Briten nie in Gefahr. Fidschi hatte die letzten beiden Ausgaben der World Series für sich entschieden. Sie hatten Gold als Ziel ausgegeben – und machten das Versprechen wahr. Der kleine Staat mit gut 900'000 Einwohnern hatte nie zuvor eine Olympiamedaille gewonnen.

Rugby ist erstmals seit 1924 wieder olympisch – allerdings nicht im klassischen Format mit 15 Spielern pro Mannschaft, sondern 7. Die Spiele dauern zweimal sieben Minuten, zweimal zehn in den Finalspielen. Damit gab man auch kleineren, aber nicht weniger rugby-begeisterten Nationen eine Chance.

Fidschi packte diese eindrücklich. Die Bronzemedaille sicherte sich dank eines ebenfalls sehr deutlichen 54:14 gegen Japan mit Südafrika eine der klassischen Rugby-Nationen.

si/chk

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