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Tadesse Abraham bietet der Weltelite Paroli

Tadesse Abraham zeigt den besten Olympia-Marathonlauf eines Schweizers seit Viktor Röthlin in Peking und sichert sich als Siebter ein olympisches Diplom.

Die Freude im Ziel: Am Ende wird Tadesse Abraham dank eines Schlussspurt starker Siebter im Olympiamarathon.
Die Freude im Ziel: Am Ende wird Tadesse Abraham dank eines Schlussspurt starker Siebter im Olympiamarathon.
Adrian Dennis, AFP
Bis weit über die Rennhälfte kann Tadesse Abraham mit der Spitzengruppe Schritt halten. Doch dann ziehen die Kenyaner das Tempo weiter an.
Bis weit über die Rennhälfte kann Tadesse Abraham mit der Spitzengruppe Schritt halten. Doch dann ziehen die Kenyaner das Tempo weiter an.
EPA/Yoan Valat
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Der 34-jährige gebürtige Eritreer zeigte ein taktisch sehr intelligentes Rennen. Bis Kilometer 30 hielt er mit der Spitzengruppe mit, ehe er die afrikanischen Top-Läufer ziehen lassen musste. Nachdem er zwischenzeitlich noch Rang 11 belegt hatte, gelang es ihm, in der Schlussphase noch einmal zuzusetzen und das beste Ergebnis eines Schweizer Leichtathleten seit dem 6. Rang von Viktor Röthlin an den Spielen 2008 in Peking zu erzielen.

Abraham setzte damit seinem hervorragenden Jahr die Krönung auf. Im Frühjahr hatte er in Seoul den Schweizer Rekord von Viktor Röthlin geknackt, in Juli gewann er an den Europameisterschaften in Amsterdam im Halbmarathon sowohl im Einzel als auch mit dem Team Gold. Der zweite Schweizer Teilnehmer, Christian Kreienbühl, belegte in 2:21:13 Stunden Platz 76.

Gold holte der Topfavorit Eliud Kipchoge in 2:08:44 Stunden. Für den 31-jährigen Kenianer war es die dritte olympische Medaille, nachdem er 2004 in Athen Bronze und 2008 in Peking Silber über 5000 m geholt hatte. Silber ging an den Äthiopier Feyisa Lilesa, Bronze sicherte sich der Amerikaner Galen Rupp, der in Rio erst den zweiten Marathon seiner Karriere gelaufen war.

(SDA)

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