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Die auffällige Russin

Darja Klischina durfte als einzige russische Leichtathletin an den Spielen starten, weil sie in den USA trainiert. Als Verräterin hat man die Weitspringerin zu Hause bezeichnet.

Darja Klischina musste sich ihren Start kurz vor der Qualifikation beim Sportgerichtshof erkämpfen – jetzt steht sie im Weitsprungfinal. Foto: Phil Noble (Reuters)
Darja Klischina musste sich ihren Start kurz vor der Qualifikation beim Sportgerichtshof erkämpfen – jetzt steht sie im Weitsprungfinal. Foto: Phil Noble (Reuters)

Nach den turbulenten letzten Tagen war ihr Trainer skeptisch, ob Darja Klischina überhaupt den Weitsprungfinal erreichen würde. Die Russin war vom Internationalen Leichtathletikverband (IAAF) zwar als Einzige ihres Landes zu den Spielen zugelassen worden. Kurz vor der Qualifikation am Dienstag aber aberkannte er ihr die Starterlaubnis, weil neue Informationen zeigten: Auch Klischina soll wie alle anderen russischen Leichtathleten vom systematischen Staatsdoping tangiert gewesen sein. Zumindest habe man manipulierte Dopingproben von ihr gefunden, sagte die IAAF. Klischina opponierte vor dem Sportgerichtshof und bekam recht, durfte also doch teilnehmen.

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