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Die Sprintfabrik brummt

Jamaika dominiert die prestigeträchtigen 100 und 200 Meter. Daraus entspringen erstaunlichste Erfolgsthesen.

Mehr als eine Gerade braucht es nicht: Elaine Thompson sprintet in Rio über 200 m zu Gold – und wieder jubelt Jamaika. Foto: Yoan Valat (Keystone)
Mehr als eine Gerade braucht es nicht: Elaine Thompson sprintet in Rio über 200 m zu Gold – und wieder jubelt Jamaika. Foto: Yoan Valat (Keystone)

Wenn die zweifache Olympiasiegerin nicht liefert, folgt einfach die nächste ­Jamaikanerin: 2008 und 2012 gewann Shelly-Ann Fraser-Pryce das 100-m-Gold an den Spielen. Als sie diesmal in Rio ein bisschen zu langsam dafür war, erbte Elaine Thompson. Die 24-Jährige doppelte diese Nacht über 200 m nach und schaffte als Erste seit der Amerikanerin Florence Griffith-Joyner im fernen 1988 dieses Double. Damit ist das Erbe auf der jamaikanischen Athletinnenseite gesichert. Ein bisschen weniger gut sieht es bei den Kollegen aus, weil Usain Bolt im nächsten Jahr abtreten wird und zurzeit kein potenzieller Golden Boy auszumachen ist.

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