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Die «Sprünge des Todes» blieben unbelohnt

Zwei Turnerinnen wagten im Sprung-Finale den halsbrecherischen Produnowa. Sie standen die Übung. Dass sie dennoch ohne Medaille bleiben, freute viele in der Halle.

Todesmutige Inderin: Dipa Karmakar springt den Produnowa, den Trainer verbannen wollen. Foto: Dmitri Lovetsky (AP)
Todesmutige Inderin: Dipa Karmakar springt den Produnowa, den Trainer verbannen wollen. Foto: Dmitri Lovetsky (AP)

Gespenstische Stille in der Turnhalle von Rio de Janeiro, Dipa Karmakar blickt hochkonzentriert, verzieht keine Miene vor ihrem zweiten und finalen Auftritt am Sprung im olympischen Finale. Die Anzeigetafel zeigt den Ausgangswert 7,0 an – jeder hier weiss: Die erste indische Turnerin der Olympia-Geschichte wagt jetzt den Produnowa, auch «Sprung des Todes» genannt. Dieser Name ist keine Übertreibung – der Sprung ist tatsächlich spektakulär, furchteinflössend und gefährlich.

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