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Die Tränen einer Legende

Michael Phelps gelingt in seinem letzten Rennen erneut der ganz grosse Coup – und zeigt danach seine Emotionen.

Ein letztes Mal stand er da, ganz oben auf dem Podest. Und mit ihm stand die komplette Arena, verabschiedete die lebende Legende mit stehenden Ovationen.

Bereits vor der Männerstaffel über 4x100 Meter, seinem letzten Rennen, sagte Michael Phelps: «Ich fühle mich bereit für den Rücktritt.» Im Gegensatz zu London 2012, wo er ebenfalls zurücktrat, fühle er, «dass es der richtige Schritt ist. Ich fühle mich bereit, in Ruhe Zeit mit meinem Sohn Boomer und meiner Verlobten Nicole zu verbringen.» Nach 24 Jahren Schwimmen sei er zufrieden, «wie alles zu Ende geht».

Kein Wunder, schliesslich geht die Fabel-Karriere in Rio mit fünf Gold- und einer Silbermedaille zu Ende. Total 23 Mal gewann Phelps in fünf Olympischen Spielen Gold, nur eine weniger als ganz Brasilien, das Land mit 200 Millionen Einwohnern, in seiner Olympia-Geschichte. Dafür mehr als 108 andere Länder.

Und dies, obwohl er zwischenzeitlich tief fiel. 2009 veröffentlichte das britische Boulevardblatt «News of the World» ein Foto, das Phelps mit einer Wasserpfeife im Mund zeigte. Trotz Entschuldigung des Schwimmstars wurde er für drei Monate gesperrt, Sponsoren wendeten sich von ihm ab.

Nun tritt der erfolgreichste Olympionike in der Geschichte ab. Mit Tränen in den Augen. Am Höhepunkt.

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