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Grosser Ertrag nach mageren Jahren

Dank Bronze von Heidi Diethelm Gerber gehören die Schützen, der drittgrösste Verband der Schweiz, wieder zu den Gewinnern.

Man ist fast schon versucht zu sagen: Endlich! Der drittgrösste Sportverband der Schweiz, der Schützenverband mit rund 175'000 Mitgliedern, gehört wieder zu den Gewinnern. Nach Michel Ansermets Silbermedaille mit der Schnellfeuerpistole im Jahr 2000 in Sydney sind die Schützen regelmässig mit leeren Händen von Olympischen Spielen zurückgekehrt. Mehr noch: Seit Peking 2008 und noch akzentuierter seit London vor vier Jahren standen die Präzisionssportler in der Kritik. Rangierungen zwischen 30 und 40 waren zur Regel geworden, in London gar wurde der Fitnesszustand einzelner Athleten angezweifelt – trotz optimaler Rahmenbedingungen.

Der damalige Delegationschef Gian Gilli verlangte nach Erklärungen und nach einer klaren Ausrichtung hinsichtlich der Spiele in Rio. Die Sportschützen drohten angesichts der mageren Resultate von Swiss Olympic in der Sportarteneinteilung von der zweiten in die dritte Leistungsstufe bezüglich Fördergelder befördert zu werden. Dies konnte letztlich abgewendet werden. Und die Bronzemedaille von Heidi Diethelm Gerber dürfte den Schützen jenen Schwung verleihen, um weiterhin auch dort zu verbleiben.

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