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«Ich war extrem nervös»

Nino Schurter glaubte vor seiner Goldfahrt in Rio noch nicht recht an den Triumph. Umso süsser schmeckt der Olympiasieg.

«Das hat sich ausbezahlt»: Nino Schurter wagte in der zweitletzten Runde den entscheidenden Angriff.
«Das hat sich ausbezahlt»: Nino Schurter wagte in der zweitletzten Runde den entscheidenden Angriff.
Reuters
Der Moment der Krönung: Der Sieger überquert die Ziellinie.
Der Moment der Krönung: Der Sieger überquert die Ziellinie.
Reuters
Auf und davon: Schurters flaues Gefühl hatte ihn zum Glück getrogen.
Auf und davon: Schurters flaues Gefühl hatte ihn zum Glück getrogen.
AFP
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Nach gut eineinhalb Stunden hartem Kampf riss Nino Schurter bei der Zieleinfahrt die Arme in die Höhe. Der Tscheche Jaroslav Kulhavy war schon entscheidend distanziert, Schurter wusste, dass er nach Bronze in Peking und Silber in London nun endlich das ersehnte olympische Gold gewinnen würde.

Als sich der Bündner dem Schweizer Fernsehen zum Interview stellte, strahlte er noch immer über das ganze Gesicht. «Ich kann es kaum fassen, es ist wirklich alles perfekt aufgegangen. Dabei habe ich vor der Start noch ein wenig gezweifelt, ich war extrem nervös», sagte Schurter.

Die Reifenwahl habe ihm wegen des launischen Wetters zusätzlich Kopfschmerzen bereitet. Im Rennen sei es aber vom Start an perfekt gelaufen: «Ich könnte mir keinen besseren Verlauf wünschen.»

«Ich hatte das Gefühl, dass Kulhavy am langen Berg Mühe bekunden würde, und habe es deshalb in der zweitletzten Runde mit einem Angriff probiert. Das hat sich ausbezahlt», erklärte der Olympiasieger seine Taktik. Wenn er sich seine Olympiahistorie mit den Rängen 3, 2 und nun 1 ansehe, habe es in London wohl Silber statt Gold sein müssen. «Das ist ein Märchen», so Schurter.

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