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«Ich würde gerne ein Stück der Medaille meinem Trainer geben»

Giulia Steingruber holt im Sprungfinal in Rio sensationell die Bronzemedaille.

Die Freude ist riesig: Giulia Steingruber in den Armen ihres Trainers Zoltan Jordanov.
Die Freude ist riesig: Giulia Steingruber in den Armen ihres Trainers Zoltan Jordanov.
Keystone
Simone Biles überstrahlte einmal mehr alle.
Simone Biles überstrahlte einmal mehr alle.
Keystone
Sie holt überragend Gold.
Sie holt überragend Gold.
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Die 22-jährige St. Gallerin Steingruber hatte wie angekündigt auf ihren neuen Sprung, den Tschussowitina mit einer zusätzlichen halben Schraube, verzichtet und zeigte dafür den Tschussowitina wie auch den Jurtschenko mit der Doppelschraube nahezu in Perfektion.

Der Tschussowitina ebnete den Weg zur Medaille. Quelle: SRF

Steingrubers Jurtschenko mit Doppelschraube nahe an der Perfektion. Quelle: SRF

Die dreifache Sprung-Europameisterin erhielt für ihren ersten Versuch sensationelle 15.533 Punkte, für den zweiten 14.900. Im Schnitt gab das 15,216 Punkte. Zur russischen Weltmeisterin Maria Paseka und zu Silber fehlten Steingruber am Ende weniger als vier Hundertstel.

«Es ist unglaublich. Ich bin gar nicht hier mit den Gedanken», strahlte Steingruber nach ihrem Erfolg in die Kamera des Schweizer Fernsehens. Sie habe bei den Gegnerinnen vor und nach ihr fast nicht hinschauen können. «Ich würde gerne ein Stück der Medaille meinem Trainer geben», sagte die St. Gallerin.

Die neue Olympiasiegerin Simone Biles aus den USA turnte einmal mehr in einer eigenen Liga. Sie siegte überlegen mit einem Schnitt von 15.966 Punkten.

Den Wettkampf hatte die Nordkoreanerin Hong un-Jong eröffnet. Die Mitfavoritin auf Gold stürzte bei ihrer Weltpremiere, dem Hong, und vergab damit ihre Chance auf den zweiten Olympiasieg nach 2008 und eine Medaille.

Auch Oxana Tschussowitina riskierte zum Abschluss ihrer Karriere alles und stürzte beim Produnowa, dem derzeit schwierigsten Sprung, ebenso wie die Inderin Dipa Karmakar. (jwi/si)

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