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Herzinfarkt mit 81 JahrenRockband-Gründer Spencer Davis gestorben

Seine Band prägte mit Hits wie «Gimme Some Lovin» und «Keep on Running» den Sound der Sixties. Spencer Davis war zwar Gründer und Namensgeber der «Spencer Davis Group», aber nicht ihr Frontmann.

Bandprobe vor einem Auftritt in Amsterdam im Jahre 1966 (v.l.n.r.): Bassist Muff Winwood, Spencer Davis und Pete York am Schlagzeug.
Bandprobe vor einem Auftritt in Amsterdam im Jahre 1966 (v.l.n.r.): Bassist Muff Winwood, Spencer Davis und Pete York am Schlagzeug.
Foto: Nationaal Archief NL

Der Rockmusiker Spencer Davis ist tot. Der Gründer der Spencer Davis Group sei am Montag im Alter von 81 Jahren im Krankenhaus gestorben, sagte sein Manager Bob Birk am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in New York. Davis sei dort wegen einer Lungenentzündung behandelt worden. «Er war ein hochmoralischer, sehr talentierter, gutmütiger, extrem intelligenter, grosszügiger Mann.» Er hinterlasse seine Partnerin June und drei erwachsene Kinder.

Der ehemalige Drummer der Band, Pete York, gab der Zeitung The Birmingham Mail bekannt, Davis sei an einem Herzinfarkt gestorben.

Der 1939 in Wales geborene Spencer Davies hatte in den 60er Jahren die nach ihm benannte Band – ohne das «e» in Davies – gegründet, die bald mit Songs wie «Keep On Running» und «Somebody Help Me» Erfolge feiern konnte.

Davis war zwar Gründer und Namensgeber seiner Gruppe, die grössten Hit sang aber ihr Frontman Steve Winwood.

In den 70er Jahren zog Davis nach Kalifornien, nahm später Solo-Alben auf, arbeitete mit anderen Musikern zusammen – unter anderen mit Robert Palmer und Bob Marley – und tourte um die Welt.

SDA

1 Kommentar
    Hofstetter Christian

    Spencer Davis Group war eine meiner Lieblingsbands in den 60-Jahren. Dieselbe Band prägte den Rock in den 60-Jahren mit. R.I.P. Spencer Davis.