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Rösti-NachfolgeRoland Rino Büchel will nicht SVP-Präsident werden

Der Rheintaler SVP-Nationalrat nimmt sich für das SVP-Präsidium selbst aus dem Rennen. Er verzichtet aus gesundheitlichen Gründen.

«Ja, ich hätte mir das Amt zugetraut»: SVP-Nationalrat Roland Rino Buechel. (Archivbild)
«Ja, ich hätte mir das Amt zugetraut»: SVP-Nationalrat Roland Rino Buechel. (Archivbild)
Keystone/Gaetan Bally

Für viele war er der ideale Nachfolger von Albert Rösti, den abtretenden Präsidenten der SVP Schweiz: Seit der Sommersession wurde der Rheintaler Roland Rino Büchel als künftiger Chef gehandelt. Obwohl er von der St. Galler Kantonalpartei nicht einmal offiziell nominiert war, interessierte sich auch die SVP-Findungskommission an ihm. Er selbst nahm keine Stellung zu den Gerüchten. Bis jetzt.

Wie der «SonntagsBlick» schreibt, stehe er nicht zur Verfügung. «So sehr mich das Präsidium der SVP reizt, es ist einfach nicht möglich», sagte er. Büchel nimmt sich laut der Zeitung aus gesundheitlichen Gründen aus dem Rennen. «Ich hatte Netzhautablösungen an beiden Augen, musste mehrmals operiert werden», sagte er. «Das ist kein Drama, ich bin beruflich und politisch voll belastbar.» Aber der Knochenjob eines Parteichefs liege nicht drin.

Büchel habe deshalb der Findungskommission abgesagt. Er sei dabei nicht ohne Wehmut: «Ganz ehrlich? Ja, ich hätte mir das Amt zugetraut. Gerne ­hätte ich mich dieser ­Herausforderung gestellt, der wohl grössten in meinem Leben.»

chk