Zum Hauptinhalt springen

Gastro-Tourismus dank Teil-Lockdown Romands entdecken Berner Beizen

Derzeit bewirten Berner Restaurants auffallend viele Gäste aus der Romandie, wo die Beizen wegen Corona geschlossen sind. Die Gesundheitsdirektion des Kantons Bern ist darob nicht gerade begeistert.

Restaurants wie das Lötschberg profitieren von den Einschränkungen in anderen Kantonen.
Restaurants wie das Lötschberg profitieren von den Einschränkungen in anderen Kantonen.
Foto: Franziska Rothenbühler

Auswärts essen ist zu Zeiten von Corona kompliziert: In den Kantonen Genf, Neuenburg, Waadt, Jura, Freiburg und Wallis sind Restaurants derzeit geschlossen. Davon profitieren Städte wie Bern erst recht, wenn wie am letzten Wochenende das Wetter mitspielt und die Sonne scheint.

Die Profiteure sind Restaurants wie etwa das Lötschberg in der Zeughausgasse. Das Lokal bewirte im Moment vermehrt Gäste aus der Romandie, rund 30 Prozent mehr als üblich, sagt Geschäftsführer René Mader. Anfang Oktober, als die meisten welschen Kantone den Teil-Lockdown verhängt hatten, seien es noch nicht so viele gewesen. «Die Leute waren wahrscheinlich noch vorsichtiger», so Mader. Nach und nach seien aber immer mehr Gäste aus der Romandie ins Restaurant gekommen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.