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Belgisches Kolonialerbe im KongoRuhe vor dem Bildersturm

Die Kongolesen haben andere Prioritäten: Die Statue von König Leopold II. in Kinshasa bleibt, wo sie ist.

Auch Mobutu beutete das Land aus

Ein übler Diktator: Mobutu Sese-Seko, Präsident von Zaire (1971–1997), das nach seinem Tod in Kongo umbenannt wurde.

Glencore unter Korruptionsverdacht

Noch keine Entschuldigung des belgischen Königshauses

8 Kommentare
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    Thomas Hartl

    Man liest oft, dass die Taten von kritisierten Grössen der Geschichte aus dem Kontext ihrer Zeit beurteilt werden sollen. Tut man das im Fall von Leopold II, dann müssten seine Denkmäler eindeutig entfernt, oder zumindest mit einer Erinnerung an seine Opfer ergänzt werden. Die Brutalität, mit welcher in Leopolds Privatkolonie gewütet wurde, war auch für die Zeitgenossen um 1900 schwer nachvollziehbar. So wurde ungenügende Arbeitsleistung im „Kongo-Freistaat“ oft durch Abhacken von Gliedmassen bestraft. Die Bevölkerung sank während Leopolds Gewaltherrschaft im Kongo um etwa die Hälfte.