250 Millionen im Gesundheitswesen einsparen. Bereits über 4000 Ärzte sind dabei

Ärzte, Versicherer und auch Patienten haben fast ausnahmslos eines gemeinsam: Sie erledigen administrative Arbeiten am Computer und reduzieren so ihren Aufwand. Wenn es jedoch um den Austausch von Daten untereinander geht, machen sich die einzelnen Akteure das Leben oft gegenseitig unnötig schwer – und kostspielig.

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Ist beispielsweise eine Leistungsabrechnung in der Arztpraxis im Computer erfasst, und damit in eine elektronische Form gebracht worden, wird sie in der Regel noch allzu oft ausgedruckt und per Post an den Versicherer geschickt. Dort werden die Daten zwecks weiterer Verarbeitung von der Papierform wieder in die elektronische Form umgewandelt – sprich eingescannt. Je nachdem wird nun vom Versicherer eine Rechnung über den Selbstbehalt elektronisch erfasst, auf Papier gedruckt und dem Patienten per Post zugeschickt. Begleicht er diese per Internet (Online-Banking), so tippt auch er bereits erfasste Daten wieder aufs Neue ab.

Die Leistungsabrechnung ist nur einer von vielen administrativen Prozessen, die im Gesamten einfacher gestaltet werden könnten. Und wesentlich günstiger: alleine der konsequente elektronische Versand der Leistungsabrechnungen, direkt an den Versicherer im sogenannten Tiers-payant-Verfahren, würde das Gesundheitswesen um jährlich 250 Millionen Franken entlasten.

Rund ein Drittel der Ärzte machen bereits mit

Das Schweizerische Gesundheitswesen von unnötigen Administrativkosten zu befreien – so lautet das erklärte Ziel von Medidata. Als Intermediär orientiert sich die Firma an den Bedürfnissen von Leistungserbringern, Versicherern und Patienten und verknüpft sie so, dass alle Beteiligten davon profitieren. Auf diese Weise hat Medidata mittlerweile das grösste elektronische Netzwerk im Schweizer Gesundheitswesen aufgebaut. Es stellt das reibungslose und kostengünstige Zusammenspiel der einzelnen Akteure sicher und wird laufend ausgebaut. Elektronisch verschickt werden dabei nicht nur Leistungsabrechnungen, sondern auch elektronische Bilddaten, Tarif- und Referenzdaten und vieles mehr.

Genutzt wird das Netz heute bereits von 98% aller Apotheken, 86% aller Labors, 95% aller Spitäler sowie fast aller Unfall (90%)- und Krankenversicherer (93%). Auch bei der Ärzteschaft setzt bis heute fast ein Drittel auf elektronische Gesundheitsdienste von Medidata.

Elektronische Gesundheitsdienste sind die Zukunft

Lösungen, die Sparpotenziale aus gesamtheitlicher Sicht realisieren, heissen elektronische Gesundheitsdienste. Sie vernetzen die verschiedensten Akteure (Personen und Institutionen) sowie Prozesse im Gesundheitssystem und tragen zu einem qualitativ hoch stehenden, effizienten und sicheren Gesundheitswesen im digitalen Zeitalter bei. Auch das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) misst dieser Entwicklung prioritäre Bedeutung zu. Im Rahmen ihres Projekts «eHealth» wurden mit der Einführung der Versichertenkarte im Frühjahr 2010 sowie dem Medizinalberuferegister (Medreg) bereits erste Schritte realisiert.

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Im Gesundheitswesen 250 Mio einsparen.

Bereits über 4000 Ärzte sind dabei.

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