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Ein Schnitt mit Folgen

Lernende verunfallen viel häufiger am Arbeitsplatz als erfahrene Berufsleute. Als Neulinge wissen sie noch nicht, wie man mit Werkzeugen, Maschinen und Geräten richtig umgeht. Das kann gefährlich sein.

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Laura S. ist 18 Jahre alt und hat vor einem halben Jahr ihre Lehre als Schreinerin begonnen. Es ist ihr Traumberuf, auch wenn sie sich bewusst ist, dass der Umgang mit all den Maschinen zur Holzbearbeitung nicht ungefährlich ist.

1. Der Unfall

Der Unfall in der Schreinerei passiert kurz nach der Mittagspause. Laura ist mit dem Zusägen von Holzlatten beschäftigt. Da rutscht sie ab und trennt sich mit der Säge beinahe den linken Daumen ab. Im Nachhinein kann sie sich nicht erklären, wie es passiert ist. «Ich war wohl nicht konzentriert genug oder kurz abgelenkt.»

2. Die Folgen

Der Lehrmeister reagiert sofort, wickelt ein sauberes Tuch um Lauras blutende Hand und fährt sie in die Notfallstation. Die Wunde ist komplex: Nicht nur die Haut ist verletzt, auch Nerven, Sehnen, Muskeln und Blutgefässe sind durchtrennt. Eine komplizierte Operation durch einen spezialisierten Handchirurgen ist nötig. «Und um eine Infektion zu vermeiden, musste ich über längere Zeit Antibiotika schlucken.» Danach folgt die Rehabilitation, um die Funktion von Hand und Finger wieder vollständig wiederherzustellen.

3. Die Kosten

Heilung und Therapie kosten viel Geld – viel mehr Geld, als Laura mit ihrem Lehrlingslohn aufbringen kann: «Aber um die Kosten muss ich mir dank der Suva keine Sorgen machen und kann mich ganz darauf konzentrieren, dass meine Hand wieder richtig funktioniert. Wenn ich das nicht schaffe, kann ich meinen Traumberuf vergessen.» Im Rahmen der Schadenerledigung behält die Suva die Heilkosten-Entwicklung im Griff, ohne dabei die Leistungen einzuschränken.

4. Die Prävention

Jedes Jahr erleiden 25’000 Lernende in der Schweiz einen Arbeitsunfall. Drei davon enden tödlich. Lernende sind neu im Beruf und neu im Betrieb. Sie brauchen die Unterstützung der Berufsbildenden und Vorgesetzten. Es ist wichtig, dass diese die Lernenden gezielt in die Arbeitssicherheit einführen, und zwar vom ersten Arbeitstag an. Und für Laura ist klar: «Egal woran ich gerade arbeite: Ich muss jederzeit voll bei der Sache sein.» Von den Präventionsmassnahmen profitiert auch der Betrieb. Nicht nur kann so Leid vermieden werden – es fallen auch keine Kosten für den Arbeitsausfall an. Und: Weniger Unfälle bedeuten weniger Kosten, was sich günstig auf die Prämien auswirkt – ganz unabhängig davon, ob es sich um einen Kleinbetrieb oder einen Grosskonzern handelt.

5. Das Happy End

Laura ist glücklich. «Ich hatte grosse Angst, dass meine Hand für meine Aufgaben als angehende Schreinern nicht mehr zu gebrauchen ist. Aber zum Glück habe ich die volle Beweglichkeit von Hand und Daumen zurückerlangt.» Ihrer Zukunft als Schreinerin steht also nichts mehr im Wege. Und dank der Suva hat das Malheur auch keine finanziellen Folgen für die junge Frau.

Weitere Informationen sowie ein spannendes Quiz gibt es auf suva.ch/kostenimgriff.

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