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Erfolgsgeheimnisse für die Bewältigung eines Fernstudiums

Für wen eignet sich ein Fernstudium und wie bewältigt man es erfolgreich? Rafaela Meyer, Studienberaterin an der Fernfachhochschule Schweiz (FFHS), beantwortet diese und weitere Fragen im Interview und gibt wertvolle Tipps.

Rafaela Meyer, Studienberaterin der Fernfachhochschule Schweiz: „Fernstudierende müssen den eigenen Lernrhythmus finden und das Lernen fix in den Wochenablauf einplanen.“
Rafaela Meyer, Studienberaterin der Fernfachhochschule Schweiz: „Fernstudierende müssen den eigenen Lernrhythmus finden und das Lernen fix in den Wochenablauf einplanen.“

Für wen eignet sich ein Fernstudium an der Fernfachhochschule Schweiz (FFHS)?

Grundsätzlich für alle Menschen, die sich praxisnah aus- und weiterbilden möchten und die Zulassungsbedingungen der einzelnen Studiengänge erfüllen. Besonders geeignet ist ein Fernstudium an der FFHS für Personen, die mehrheitlich ortsunabhängig und zeitlich flexibel studieren möchten. Oftmals ist dies ein Anliegen, wenn jemand durch Beruf und/oder Familie stark eingespannt ist. Auch finanzielle Aspekte können eine Rolle für die Wahl eines Fernstudiums spielen, da während einem Studium an der FFHS bei richtiger Planung und genügend Selbstdisziplin 80 oder sogar 100 Prozent weitergearbeitet werden kann und somit kein oder kaum Lohnausfall entsteht. Ein Fernstudium passt also sehr gut in eine Zeit, in der kontinuierliche, berufsbegleitende Weiterbildung stark gefragt ist. Es ist die optimale Alternative zum Vollzeitstudium. Die persönliche Eignung für ein Fernstudium kann man mit einem Online-Test der FFHS prüfen (siehe Box 1).

Wie funktioniert die Methode der FFHS genau und kann man sich für das Studienjahr 2012/13 überhaupt noch anmelden?

Die FFHS bietet kombinierte Fernstudiengänge an. 80 Prozent des Studiums absolvieren die Studierenden im begleiteten Selbststudium und 20 Prozent im Präsenzunterricht, in der Regel an zwei Samstagen pro Monat. Während der Selbstlernphase erarbeiten die Studierenden die Lerneinheiten gemäss vorgegebenen Modulplänen selbständig. Mittels einer virtuellen Lernplattform sind die sie jederzeit mit ihren Dozierenden und Mitstudierenden verbunden und profitieren von verschiedenen Lernformen, um die Inhalte möglichst gut zu verankern (z. B. Web Based Trainings, Online-Tests, interaktive Übungen etc). Die Anmeldefrist mit einem garantierten Studienplatz endet am 31. Mai. Danach ist es aber bis Anfang Juli ebenfalls weiterhin möglich sich anzumelden, sofern noch freie Studienplätze vorhanden sind.

Was muss ein Fernstudierender beachten, um in seinem Studium Erfolg zu haben?

Entscheidend sind Motivation, Selbstdisziplin und ein gutes Zeitmanagement. Am erfolgversprechendsten ist es, wenn sich die Studierenden jede Woche eine feste Anzahl Stunden reservieren, um sich mit den Lerninhalten auseinanderzusetzen. Zu dieser Auseinandersetzung gehört das Aufnehmen, das Verankern – sprich das Einprägen der aufgenommenen Inhalte ins Gedächtnis – sowie das Anwenden und Üben von neuem Wissen. Jede und jeder muss den eigenen Lernrhythmus finden und das Lernen in den Wochenablauf fix einplanen. Zudem erleichtert das Erlernen effizienter Lerntechniken die Auseinandersetzung mit den Lerninhalten enorm. Viele unserer Studierenden bilden Lerngruppen, um sich gegenseitig zu unterstützen. Treten Schwierigkeiten auf, ist es wichtig nicht zu lange abzuwarten, sondern rasch Rat und Hilfe zu suchen bei Dozierenden, Mitstudierenden oder bei der Studienberatung. Empfehlenswert ist der Ratgeber „Lebenslanges Lernen – Studieren in der Schweiz“ der FFHS. Es handelt sich dabei um einen umfassenden Studienführer für Studieninteressierte, Studierende und Absolventen, in welchem nützliche Informationen und Tipps vor, während und nach dem Studium beschrieben werden. ((siehe Box 1))

Wie hoch ist die Anzahl Stunden, die man pro Woche aufwenden sollte?

Für einen Bachelor- oder Master-Studiengang rechnen wir mit rund 20 Stunden Zeitaufwand pro Woche – darin ist der Präsenzunterricht bereits eingerechnet. Je nach Lerntempo oder individueller Aufnahmefähigkeit kann der benötigte Zeitaufwand variieren. Vor den Modulprüfungen steigt der Zeitaufwand bei den meisten Studierenden an.

Fernstudierende müssen das Studium oft mit anderen Beschäftigungen unter einen Hut bringen. Welche Rolle spielt dabei die Motivation?

Es braucht Motivation, die über die gesamte Dauer des Studiums aufrechterhalten werden muss. Ob dies gelingt, hängt in erster Linie von den Studierenden selbst ab. Bricht die Motivation mal ein, so muss das Ziel lauten, möglichst rasch wieder aus dem Loch herauszufinden. Dabei hilft es, sich den eigenen Fortschritt bewusst zu machen und zu erkennen. Dies kann durch eine Selbstreflexion geschehen, aber auch Fortschrittskontrollen und Präsenzprüfungen können dies übernehmen. Sich einer Lerngruppe anzuschliessen und bei Schwierigkeiten schnell Hilfe zu suchen, hilft ebenfalls dabei, ein Motivationstief zu überwinden.

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