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«Beitrag zur Eindämmung der Pandemie»Schauspielhaus Zürich geht ins Homeoffice

Keine Proben. Keine Livestreams. Das Schauspielhaus hat sich nun doch vollkommene Corona-Ruhe verordnet – obwohl eine deutliche Mehrheit der Mitarbeitenden bereit gewesen wäre, den Betrieb aufrechtzuerhalten.

Küssen ist kompliziert unter dem Corona-Regime: Szene aus «Einfach das Ende der Welt».
Küssen ist kompliziert unter dem Corona-Regime: Szene aus «Einfach das Ende der Welt».
Foto: Diana Pfamatter

Zuerst die gute Nachricht. Das Stück «Einfach das Ende der Welt», inszeniert von Christopher Rüping, wurde gerade ans Berliner Theatertreffen eingeladen, zusammen mit Leonie Böhms «Medea*». Das ist eine grosse Auszeichnung für die Hausregisseure des Schauspielhauses – und auch für das Theater selber. Denn es machte bis jetzt möglich, was an anderen Orten nicht mehr ging: dass überhaupt gespielt wurde.

Jetzt die schlechte Nachricht. Das Ende der Welt ist da. Gespielt wird nicht mehr. Das Schauspielhaus hat auf Anfang Februar den ganzen Betrieb eingestellt, es gibt keine Proben und auch kein Livestreaming einzelner Produktionen. Das ganze Theater ist im Homeoffice. Die Hausregisseurinnen bleiben also zu Hause, und das ganze Personal auch.

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