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Er wollte die SVP verbietenSchelmischer Provokateur

Der deutsche Theatermann Christoph Schlingensief (1960 bis 2010) hat mit seinen Aktionen auch Zürich verunsichert.

Christoph Schlingensief bei der Aktion «Nazisprechstunde» in der Zürcher Innenstadt anlässlich seiner «Hamlet»-Inszenierung 2001.
Christoph Schlingensief bei der Aktion «Nazisprechstunde» in der Zürcher Innenstadt anlässlich seiner «Hamlet»-Inszenierung 2001.
Foto: David Baltzer (Keystone)

«Tötet Helmut Kohl!» schrieb er auf ein Plakat an der Documenta 1997, «Das deutsche Kettensägenmassaker» hiess einer seiner Film, und «Ausländer rausBitte liebt Österreich» forderte er im Jahr 2000 in einer Aktion vor dem Wiener Opernhaus. Und in Zürich, unter der Intendanz von Christoph Marthaler, liess Christoph Schlingensief am Schauspielhaus ausstiegswillige Neonazis in seiner «Hamlet»-Inszenierung auftreten. Was für ein Skandal! (Lesen Sie hier die Kolumnen, die Schlingensief für das Zürcher Magazin «Facts» geschrieben hat.)

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