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Aufgefallen bei Lugano - FCZSchelmischer Schönbächler, «sensationeller» Seiler

Der FCZ gewinnt in Lugano wie schon im Dezember 1:0. In den Mittelpunkt rücken zwei, die bislang kaum eine Rolle spielten. Und: Blerim Dzemaili meldet sich zurück.

Gefeierte Nummer 27: Schönbächler erhält nach seinem kuriosen 1:0 Umarmungen von Kollegen.
Gefeierte Nummer 27: Schönbächler erhält nach seinem kuriosen 1:0 Umarmungen von Kollegen.
Foto: Davide Agosta (Keystone)

Marco Schönbächler – der Altmeister

Vor 14 Jahren stieg Marco Schönbächler zu den Profis des FCZ auf. Seither hat er ganz viel erlebt, zwei Meistertitel, zwei Cupsiege, Champions League, den Abstieg – und oft hat er verletzungsbedingt zuschauen müssen. Einmal dauert seine Pause ab dem 20. März 2015 lange eineinhalb Jahre. Schönbächler ist inzwischen 31 und an diesem Sonntag gegen Lugano der Mann hinter der Spitze, weil Antonio Marchesano wegen einer Sperre fehlt.

Marchesano ist mit neun Toren bislang der erfolgreichste Zürcher dieser Saison. Im Tessin vertritt ihn Schönbächler würdig. Nach 18 Minuten wird er gefoult und führt den Freistoss von der Seite gleich selber aus. Es soll eine Flanke werden, aber der Plan ändert sich, ohne dass Schönbächler viel dafür kann. Aus der Flanke wird ein Torschuss. Ein erfolgreicher. Der Ball senkt sich über den ungünstig postierten Lugano-Goalie Noam Baumann ins Netz. Ob er das so gewollt hat? «Tore will man immer erzielen», sagt er, bevor er dann mit einem schelmischen Lächeln doch zugibt, dass sein zweiter Saisontreffer «glücklich» war. Seinen Beitrag zum Sieg leistet er daneben mit kämpferischen Tugenden während 76 Minuten. Dann überlässt der Altmeister seinen Platz Tobias Schättin.

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