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Marc Gisin tritt zurück«Schlimm, dass meine Eltern mich an Schläuchen sehen mussten»

Vor zwei Jahren stürzte der Engelberger in Gröden fürchterlich. Zähne und 28 Knochen brachen, er wurde ins Koma versetzt – und kämpfte weiter. Jetzt endet sein Weg als Skirennfahrer.

Der Moment, der alles verändert: Marc Gisin stürzt im Dezember 2018 in Gröden schwer und erholt sich nicht mehr von den Folgen.
Der Moment, der alles verändert: Marc Gisin stürzt im Dezember 2018 in Gröden schwer und erholt sich nicht mehr von den Folgen.
Foto: Andrea Solero (Keystone)

Marc Gisin bringt die rasende Skiwelt in einem Moment zum Stillstand. Am 15. Dezember 2018 kreuzen sich die Ski des Engelbergers vor den Kamelbuckeln von Gröden, er fällt hin, hebt ab, fliegt durch die Luft, knallt mit Kopf und Rücken auf die Piste, Gisin bleibt liegen. Stille. Am ganzen Berg. Im Zielraum.

Dann durchbrechen die Rotoren eines Helikopters die beklemmende Ruhe, Gisin ist bewusstlos, im Spital von Bozen wird er erstversorgt, am Abend mit der Rega ins Luzerner Kantonsspital transportiert und ins künstliche Koma versetzt. 28 Brüche, Gehirnerschütterung, gebrochene Zähne, Rippen, Lunge und Wirbelsäule sind verletzt: Es geht ums Überleben. Gisin gewinnt diesen wichtigsten Kampf seines Lebens.

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