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Einheitliches BewertungssystemSchluss mit Kronen und Raketen, Zürich will zurück zu Schulnoten

An Zürcher Schulen sollen die Kinder spätestens ab der vierten Klasse mit Noten bewertet werden. Alles andere sei weltfremd, findet eine klare Mehrheit des Kantonsrats.

Motivierend oder frustrierend? Der Kantonsrat diskutierte über Zeugnisnoten.
Motivierend oder frustrierend? Der Kantonsrat diskutierte über Zeugnisnoten.
Foto: PD (Markus Zahno)

Nora Bussmann (Grüne, Zürich) ist Schulleiterin. Und sie legte sich am Montag gewaltig ins Zeug, um das zu verhindern, was schliesslich doch eintraf. Mit 107 Stimmen unterstützte der Kantonsrat vorläufig eine parlamentarische Initiative, die den Titel «Kein Verzicht auf Schulnoten» trägt. Für die vorläufige Unterstützung brauchte es lediglich 60 Stimmen.

Derzeit gilt: Im Kindergarten und in der ersten Primarklasse erfolgt die Beurteilung zwei Mal pro Schuljahr im Rahmen eines Elterngesprächs. In den folgenden Klassen erhalten die Schülerinnen und Schüler im Januar sowie im Juli zum Schuljahresende ein Zeugnis mit Noten. Allerdings nicht für alle erteilten Fächer. So werden in der 3. Klasse nur Deutsch und Mathematik benotet, ab der 4. Klasse alle Fachbereiche gemäss Lehrplan.

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