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Reisefreiheit in EuropaSchweiz fehlen Daten für den Impfpass

Ein Impfpass soll möglichst rasch mehr Freiheit bringen. Doch bisher erhalten Geimpfte nur einen Zettel, ein zentrales Register gibt es nicht.

Wird nicht mehr reichen, um nach einer Corona-Impfung frei zu reisen: Der herkömmliche internationale Impfausweis der Weltgesundheitsorganisation aus Papier.
Wird nicht mehr reichen, um nach einer Corona-Impfung frei zu reisen: Der herkömmliche internationale Impfausweis der Weltgesundheitsorganisation aus Papier.
Foto: Sophia Kembowski (Keystone)

Egal ob ausgedruckt auf einem Zettel oder auf dem Smartphone: Der am Mittwoch präsentierte digitale Impfpass der EU funktioniert nur, wenn sich die darin enthaltenen Informationen zu den Geimpften auf zuverlässige Datenbanken abstützen können. Wenn der Impfpass wie angekündigt ab Juni eingeführt wird, soll zudem mittels eines QR-Codes auf dem Zettel oder dem Smartphone die Echtheit dieser Informationen bestätigt werden können.

Die Schweiz wird sich an diesem Projekt beteiligen müssen, auch wenn der Entscheid noch nicht gefällt ist. Es gibt allerdings ein Problem: In der Schweiz existiert keine Datenbank, in der alle Corona-Impfungen inklusive der für den Impfpass notwendigen Personendaten erfasst werden, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) bestätigt. Es fehle eine gesetzliche Grundlage für ein Impfregister – sowohl auf Bundesebene als auch in den Kantonen.

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