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Kampf gegen Covid-19Schweiz könnte günstigen Impfstoff haben – doch das BAG lehnt ab

Ein Impfstoff der Universität Oxford ist in der Entwicklung weit voraus. Die Schweiz könnte leicht Zugang erhalten – doch das BAG hat andere Pläne.

Der britisch-schwedische Pharmahersteller hat eine Niederlassung im Kanton Zug und reicht der Schweiz die Hand.
Der britisch-schwedische Pharmahersteller hat eine Niederlassung im Kanton Zug und reicht der Schweiz die Hand.

Diese Woche hat sich die Schweiz bei der Versorgung mit einem Impfstoff gegen Covid-19 in eine gute Ausgangslage gebracht. Am Freitag gab der Bund bekannt, dass er sich 4,5 Millionen Dosen eines künftigen Impfstoffs gegen das neue Virus gesichert hat. Die US-Biotechfirma Moderna ist mit ihrem neuen RNA-basierten Vakzin in einer Phase-2-Studie. Bestätigt sich die Wirksamkeit auch in der dritten klinischen Testphase, will das Unternehmen beim Schweizer Unternehmen Lonza grosse Mengen des Impfstoffs herstellen lassen – zuerst im US-Werk in Portsmouth, ab Februar auch in Visp VS. Wie viel der Bund zur Versorgung mit dem US-Impfstoff made in Switzerland zahlt, gab er nicht bekannt. Gemäss unbestätigten Informationen dürfte sich der Kauf in der Höhe von rund 170 Millionen Franken bewegen – über die Hälfte des vom Bundesrat bewilligten Impfstoff-Budgets von 300 Millionen.

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