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Armee «light» mit hoher Bereitschaft

Bundesrat Ueli Maurer stellt seine Pläne zur verkleinerten Armee vor. Kampfpanzer und Kanonen finden dabei keine Anwendung mehr.

Rascher bereit: 20'000 Soldaten sollen im Notfall über Radio, mittels SMS oder per Marschbefehl alarmiert und einberufen werden.
Rascher bereit: 20'000 Soldaten sollen im Notfall über Radio, mittels SMS oder per Marschbefehl alarmiert und einberufen werden.
Martin Rütschi, Keystone

Jetzt ist offiziell, wie Verteidigungs­minister Ueli Maurer (SVP) die verkleinerte Armee gestalten will. Bundesrat und Parlament hatten Maurer zuletzt einen Sollbestand von 100 000 Armeeangehörigen vorgeschrieben, die gescheiterte Armee XXI umfasste noch 200 000 Angehörige. Gemäss Bundesrat soll die Armee über einen Planungsplafond von 4,7 Milliarden Franken jährlich verfügen. Diesem steht ein solcher von fünf Milliarden gegenüber, für den sich eine erneute Parlamentsmehrheit abzeichnet. National- und Ständerat hatten schon zuvor einen Plafond von fünf Milliarden beschlossen, an den sich in der Folge eine Mehrheit im Bundesrat jedoch nicht halten wollte.

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