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Asbest-Urteil gegen Stephan Schmidheiny fällt im November

Der Schweizer Unternehmer ist in Italien zu 18 Jahren Haft verurteilt worden. Nun liegt der Fall beim höchsten italienischen Berufungsgericht. Ein Urteil wird in den kommenden Wochen erwartet.

Höchst gefährlich: Asbestfasern, wie sie bei der Eternit AG bis 1994 in der Faserzementproduktion eingesetzt wurden. Foto: Keystone
Höchst gefährlich: Asbestfasern, wie sie bei der Eternit AG bis 1994 in der Faserzementproduktion eingesetzt wurden. Foto: Keystone

2014 könnte ein Schicksalsjahr für die Asbestbewältigung werden. Im März hat der europäische Gerichtshof für Menschenrechte im Fall einer Aargauerin, deren Mann an Asbestkrebs gestorben war, das Schweizer Verjährungsrecht kritisiert. In der Herbstsession hat der Nationalrat als Erstrat die Revision des Verjährungsrechts beraten und entschieden, dass Spätschäden an Menschen erst nach 20 Jahren verjähren sollen statt wie heute nach 10 Jahren. Und ebenfalls diesen Herbst wird das Urteil des Kassationshofs in Rom gegen den Unternehmer und ehemaligen Eternit-Eigentümer ­Stephan Schmidheiny erwartet.

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