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Assad bestellte Schweizer Technik für Chemiewaffen

Das syrische Regime versuchte, schweizerische Technik für Waffen zu kaufen. Wikileaks-Dokumente zeigen, wie die USA Schweizer Firmen ausspähten, beim Bund intervenierten und so die Lieferung blockten.

Wie häufig sind solche Versuche? Syrien wollte Schweizer Hilfe für sein Raketenprogramm.
Wie häufig sind solche Versuche? Syrien wollte Schweizer Hilfe für sein Raketenprogramm.
Reuters

Um an Schweizer Technik zu gelangen, unternimmt das Assad-Regime einiges. Fast mehr tun die USA, damit dies unterbleibt – in Bern. Syrien fragt dreimal bei derselben Schweizer Firma an. Beim ersten Mal fliegt es sofort auf: Im September 2010 will eine syrische Handelsfirma eine Labor-Vakuumpumpe kaufen. Die Gesellschaft entpuppt sich als Ableger des Scientific Studies and Research Center. Was harmlos klingt, ist ein Institut der Regierung, in dem Ingenieure Raketen, Chemiewaffen und biologische Kampfstoffe entwickeln. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) verbietet die Ausfuhr. Für Syrien gelten wegen seiner Waffenprogramme strenge Exportbeschränkungen.

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